Blackout im Mittelabschnitt

Adler ratlos nach verspielter Drei-Tore-Führung: „Haben aus unerklärlichen Gründen den Faden verloren"

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Die Adler haben gegen den ERC Ingolstadt eine Drei-Tore-Führung aus der Hand gegeben. (Archivfoto)

Ingolstadt - Nach der Niederlage beim ERC Ingolstadt herrscht, aufgrund der verspielten Führung im Mittelabschnitt Ratlosigkeit bei den Adler-Verantwortlichen:

Siegesserie gerissen, Drei-Tore-Vorsprung aus der Hand gegeben! 

Die Adler Mannheim haben am Sonntag (18. November) einen gebrauchten Abend erlebt. „Nach der Unterzahl gleich zu Beginn waren wir gut im Spiel und haben auch die Tore geschossen. Im zweiten Drittel sind wir aber von unserem System abgekommen", sagt David Wolf, der zum zwischenzeitlichen 2:0-Pausenstand im ersten Drittel getroffen hat. 

Ratlosigkeit bei Lehtivuori 

Bis dato haben die Blau-Weiß-Roten alles im Griff gehabt, Phil Hungerecker (28.) hat im Mittelabschnitt sogar noch nachlegen können. Es folgen verheerende fünf Minuten, in denen Ingolstadt durch Taticek (30.), Koistinen (31.) und Elsner (35.) eine furiose Aufholjagd gelingt. Auch Joonas Lehtivuori ist nach dem Spiel ratlos: „Was im zweiten Drittel passiert ist, kann ich leider nicht sagen. Wir haben aus unerklärlichen Gründen den Faden verloren, dadurch kam Ingolstadt wieder zurück".

In der Overtime ist es letztlich Thomas Greilinger, der die erste Adler-Niederlage nach zuletzt neun Siegen in Folgen besiegelt. „Ab und zu sind es Kleinigkeiten, die nicht gemacht werden und dann schepperts. Ingolstadt hat es im Mittelabschnitt besser verstanden, die Räume eng zu halten. Ein kleiner Wechselfehler in der Verlängerung hat dann die Partie entschieden", erklärt Coach Pavel Gross

mab 

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