Niederlage in Berlin 

Adler-Frust nach Raedecke-Strafe: „Es war der Dosenöffner für die Eisbären!"

+
Eisb‰ren Berlin - Adler Mannheim

Berlin - Nach einer durchaus vermeidbaren Niederlage bei den Eisbären Berlin ist der Frust bei den Adler-Verantwortlichen dementsprechend groß gewesen. Die Stimmen zum Spiel: 

Ein Abend zum Vergessen für die Adler!

Die Mannheimer verlieren bei den Eisbären Berlin ihr erstes Saisonspiel in der regulären Spielzeit. Besonders bitter: Die Blau-Weiß-Roten sind gegen den Rivalen über weite Strecken das klar bessere Team, scheitern jedoch mehrmals am überragenden Eisbären-Goalie Kevin Poulin. „Wir waren in der ersten halben Stunde sehr gut unterwegs, aber Berlins Schlussmann hat überragend gehalten", analysiert Adler-Coach Pavel Gross

Dann läuft die 31. Minute...

Abseits des Spielgeschehens checkt Brent Raedecke seinen Gegenspieler im Mittelkreis regelwidrig und wird mit einer 5+Spieldauerstrafe vorzeitig zum Duschen geschickt - der Knackpunkt im Spiel

Fotos von der Adler-Niederlage gegen Berlin 

Denn: James Sheppard (34.) und Micki DuPont (35.) nutzen die Überzahl eiskalt aus und bringen die Berliner schnell mit zwei Toren in Führung. 

„Es ist unnötig, zwei Gegentore zu kassieren!"

„Die fünfminütige Überzahl war der Dosenöffner für die Eisbären", analysiert Matthias Plachta frustriert. „Die Eisbären spielen zwar ein sehr gutes Powerplay, aber es ist unnötig, zwei Gegentore zu kassieren", ärgert sich Gross.  

Die Adler kommen zwar noch einmal im Schlussabschnitt durch Plachta (45.) zurück, die Hoffnung hält aber nicht lange: Jamie MacQueen (48.) und Brendan Ranford (49.) sorgen kurze Zeit später für den 1:4-Endstand. 

Eisbären Berlin – Adler Mannheim 4:1 (0:0, 2:0, 2:1)

Tore: 1:0 Sheppard (34.), 2:0 DuPont (35.), 2:1 Plachta (45.), 3:1 MacQueen (48.), 4:1 Ranford (49.)

Zuschauer: 12.931

mab 

----------------------

Matthias Plachta: „Wir haben ordentlich gespielt, es aber im ersten Drittel versäumt, die Tore zu schießen. Die fünfminütige Überzahl war der Knackpunkt für uns und der Dosenöffner für die Eisbären."

Thomas Larkin: „Unsere Leistung war eigentlich sehr gut. Wir hatten viele Schüsse aufs gegnerische Tor und gute Chancen. Im zweiten Drittel hat Berlin das Überzahlspiel eiskalt genutzt. Nach dem Anschlusstreffer haben uns die Eisbären den Wind aus den Segeln genommen."

Pavel Gross: „Wir waren bis zur 30. Minute sehr gut unterwegs, aber Berlins Schlussmann hat überragend gehalten. Dann kam die Strafzeit. Die Eisbären spielen zwar ein sehr gutes Powerplay, aber es ist unnötig, zwei Gegentore zu kassieren."

Das könnte Dich auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare