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Adler Mannheim: Fast 4 Jahre nach Foul in der CHL - Larkin freigesprochen

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Von: Nils Wollenschläger

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Thomas Larkin - Adler Mannheim
Thomas Larkin spielt seit mehreren Jahren für die Adler Mannheim. © Nils Wollenschläger/MANNHEIM24

Mannheim - Thomas Larkin ist nach dem harten Foul 2017 an Daniel Paille verklagt worden. Nun ist in Schweden das Urteil gefallen:

Fast vier Jahre nach dem CHL-Spiel zwischen Brynäs IF und den Adlern Mannheim ist Thomas Larkin in Schweden freigesprochen worden. Der Adler-Verteidiger hat während der Partie im November 2017 mit einem Check gegen seinen Gegenspieler Daniel Paille für mächtig Wirbel gesorgt. Paille hat sich eine schwere Gehirnerschütterung zugezogen und hat in der Folge seine Eishockey-Karriere beenden müssen. Der 37-Jährige hat die Adler und Larkin daraufhin verklagt.

Adler Mannheim: Thomas Larkin nach Foul an Paille freigesprochen

Nun hat das Gericht in Gävle entschieden, dass es sich nicht um eine „vorsätzliche Körperverletzung“ gehandelt habe. Die Anklage ist eingestellt worden. „Wir freuen uns unheimlich für Thomas. Die Zeit nach diesem Unfall war für ihn und seine Familie sehr schwer und belastend“, sagt Adler-Manager Jan-Axel Alavaara gegenüber dem Mannheimer Morgen.

Es deutet alles darauf hin, dass es sich um eine Kollision handelte, die Thomas Larkin nicht vermeiden konnte“, zitiert die Zeitung Aftonbladet aus dem Gericht. „Das Urteil ist gut geschrieben. Wenn man sich das nur einmal ansieht, sieht es eklig aus, aber das Landgericht hat es genau analysiert, in Zeitlupe gesehen und von Profis analysieren lassen. Meine Freude über das Urteil darf nicht mit der Tatsache verwechselt werden, dass wir immer noch sehr traurig sind über das, was mit Paille passiert ist. Doch es kommt nicht selten vor, dass ein Eishockeyspieler nach wiederholten Gehirnerschütterungen in den Ruhestand muss. Allein in Schweden sind etwa hundert Männer davon betroffen“, sagt Larkins Verteidiger Ulrik Smedberg Aftonbladet (zitiert via „Eishockey News“). (nwo)

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