„Extrem bitter“

Adler Mannheim: Große Enttäuschung nach Saison-Aus – Gross dennoch stolz

Große Enttäuschung bei den Spielern der Adler Mannheim.
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Große Enttäuschung bei den Spielern der Adler Mannheim.

Nach dem Playoff-Aus im Halbfinale gegen Wolfsburg herrscht bei den Verantwortlichen der Adler Mannheim große Enttäuschung. Trainer Pavel Gross ist dennoch stolz:

Aus der Traum von der Titelverteidigung! Im entscheidenden Playoff-Halbfinalspiel mussten sich die Adler Mannheim am späten Freitagabend den Grizzlys Wolfsburg mit 1:2 (1:1, 0:0, 0:1) geschlagen geben. Drei Minuten vor dem Ende besiegelt ein unglücklich abgefälschter Schuss von Max Görtz das Ausscheiden der Blau-Weiß-Roten. „Dass es so zu Ende geht, ist natürlich extrem bitter, aber wir müssen es einfach akzeptieren. So kurz nach dem Spiel ist es schwer, die Gründe klar zu nennen“, sagt ein sichtlich enttäuschter Matthias Plachta nach Schlusspfiff.

Wettbewerb DEL - Playoffs: Halbfinale, Spiel 3
Partie Adler Mannheim – Grizzlys Wolfsburg 1:2 (1:1, 0:0, 0:1)
Tore 1:0 Reul (4.), 1:1 Machacek (14.), 1:2 Görtz (57.)
Serie 1:2

Adler Mannheim: Große Enttäuschung nach Playoff-Aus gegen Wolfsburg

Die Mannheimer sind durch den frühen Treffer von Denis Reul (4.) zunächst perfekt ins Spiel gekommen. Nach dem überraschenden Ausgleich durch Spencer Machacek (14.) hat Wolfsburg die Partie in der Folge jedoch immer besser in den Griff bekommen. „Eine starke Wolfsburger Mannschaft hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wir haben alles versucht. Aber wir haben einfach keinen Weg gefunden, das Spiel zu gewinnen“, erkennt Dennis Endras an.

Auch Adler-Goalie Dennis Endras konnte das Halbfinal-Aus nicht verhindern.

„Es war ein enges, ausgeglichenes Spiel mit wenigen Toren, wie schon die anderen Begegnungen mit Wolfsburg. Ich bin trotz des Ausscheidens stolz auf diese Mannschaft“, so Headcoach Pavel Gross, der seiner Mannschaft angesichts dieser besonderen Saison den größten Respekt zollt.

Adler Mannheim: Headcoach Pavel Gross trotz Halbfinal-Aus stolz

„Vor einem Jahr haben sich diese Jungs zum ersten Mal getroffen, haben diese schwere, verrückte Corona-Zeit durchgestanden, hatten teilweise keine Perspektive. Es war jeden Tag eine extreme, mentale Herausforderung. Die Jungs haben alles gegeben.“ (mab)

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