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Adler Mannheim: Hopp spricht über Impfpflicht für Spieler und zuschauerbezogene Verträge

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Von: Marco Büsselmann

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Daniel Hopp ist der Geschäftsführer der Adler Mannheim.
Daniel Hopp ist der Geschäftsführer der Adler Mannheim. © MANNHEIM24/Peter Kiefer

Daniel Hopp, Geschäftsführer der Adler Mannheim, hat sich zu einer Impfpflicht für Spieler geäußert und erklärt, dass der Klub zuschauerbezogene Verträge anbietet:

Sollte es eine Impfpflicht für alle Spieler aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) geben? Daniel Hopp findet es gut, dass dieses Thema derzeit angestoßen wird. „Man muss ergebnisoffen darüber diskutieren. In anderen Ländern, wo die Impfquote höher ist, ist die Situation deutlich besser als bei uns. Vor diesen Fakten sollte man nicht die Augen verschließen“, sagt der Geschäftsführer der Adler Mannheim am Sonntag bei Magenta Sport.

Adler Mannheim: Daniel Hopp spricht über Impfpflicht für Spieler und zuschauerbezogene Verträge

Gerade die Blau-Weiß-Roten sind von Corona zuletzt hart betroffen gewesen. Welche Spieler nicht geimpft sind, möchte der Klub nicht bekanntgeben. Dennoch gibt es jederzeit Aufklärungsangebote, wie Hopp erklärt. „Wir sprechen mit allen Beteiligten offen darüber. Ich glaube, dass Kommunikation gerade bei diesem sehr sensiblen Thema wichtig ist.“

Auch die Finanzen spielen weiterhin eine große Rolle. Während die DEL-Klubs im vergangenen Jahr komplett auf Zuschauer verzichten mussten, dürfen Fans die Hallen in dieser Saison unter Einschränkungen wieder besuchen. Da diese beim Eishockey einen wesentlich größeren Faktor einnehmen als beispielsweise im Fußball und sich die Lage immer wieder verändern kann, haben die Adler ihren Neuzugängen leistungs- und zuschauerbezogene Verträge angeboten.

Adler Mannheim bieten zuschauerbezogene Verträge an – Hopp: „Verstehen die Jungs“

„Wir wussten alle, dass diese Saison nicht so werden wird, wie noch vor Corona. Also ist es die Aufgabe eines jeden Klubs sich vorzubereiten und Einnahmen zu suchen“, begründet der 41-Jährige die Entscheidung. Aktuell kämpfe man „um die Existenz des Eishockeys. Die Spieler kennen ja die Situation und wissen, in was für einer Zeit wir leben. Dann bespricht man, dass es gewisse Modelle gibt. Ich bin ja schon froh, dass wir in dieser Saison überhaupt Zuschauer begrüßen dürfen. Wir machen das ja alles für unsere Fans und das verstehen die Jungs auch“, so Hopp abschließend. (mab)

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