Daniel Hopp spricht über aktuelle Situation

Reaktion auf Corona-Krise: Adler stoppen alle Transferaktivitäten

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Adler-Gesellschafter Daniel Hopp spricht über die Corona-Krise (Archivfoto).

Mannheim – Die Adler Mannheim reagieren auf die Krise wegen des Coronavirus und haben vorerst alle Personalplanungen für die kommende Saison gestoppt. 

  • Adler Mannheim: Reaktion auf Coronavirus-Krise.
  • Personalplanungen vorerst gestoppt.
  • Daniel Hopp spricht über aktuelle Situation.

Auch die Adler Mannheim sind von der Coronavirus-Krise betroffen. Nachdem die DEL die Playoffs abgesagt und die Saison vorzeitig beendet hat, hat der Meister von 2019 nun seine Personalplanungen für die kommende Spielzeit vorerst gestoppt

Wir können momentan aus wirtschaftlicher Vorsicht heraus keine Verträge unterschreiben. Wir leben mit einer gewissen Unsicherheit und müssen deswegen als umsichtige Kaufleute sagen, dass wir in diesem Bereich so lange nichts machen, bis wir wissen, wohin die Reise geht“, sagt Adler-Gesellschafter Daniel Hopp dem Mannheimer Morgen. Die Adler haben mit Stefan Loibl (Straubing Tigers), Felix Brückmann (Grizzlys Wolfsburg) und zuletzt Jason Bast (Kölner Haie) bereits drei Verpflichtungen getätigt.

Adler Mannheim: Daniel Hopp spricht über Coronavirus-Krise

Die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie seien derzeit für die gesamte Branche heftig zu spüren. „Es reißt zusätzliche Löcher in die Kassen, dass bislang kein neuer Liga-Hauptsponsor gefunden ist und die Beiträge für die Berufsgenossenschaft steigen“, schildert Hopp. Zudem sei derzeit nicht einmal absehbar, ob die kommende Saison ganz normal wie geplant beginnen könne.

Momentan ist auch nicht klar, wann die SAP Arena als Heimstätte der Adler und der Rhein-Neckar Löwen wieder für Großveranstaltungen genutzt werden kann. „Wir müssen in längerfristigen Zyklen planen. Was Terminverschiebungen angeht, lassen wir den Juni erst einmal außen vor und schauen stattdessen in den Sommer und Herbst“, betont Hopp. In Baden-Württemberg sind vorerst bis zum 15. Juni Veranstaltungen und Zusammenkünfte untersagt, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. 

dpa/nwo

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