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BioNTech: Kein Nobelpreis für Impfstoff-Hersteller - diese Forscher haben stattdessen gewonnen

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Von: Daniel Hagen

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Nobelpreis
Gewinnt BioNTech aus Mainz den Nobelpreis für Medizin? (Fotomontage) © Mary Altaffer/Reinhard Krause/dpa

Mainz/Stockholm - Auch im Jahr 2021 wird wieder der Nobelpreis verliehen. Ab Montag werden die Gewinner bekannt gegeben. Eine Chance hat auch das Unternehmen BioNTech!

Update vom 4. Oktober, 11:40 Uhr: Das Unternehmen BioNTech geht leider leer bei der diesjährigen Nobelpreisverleihung aus. Stattdessen geht der Preis an David Julius und Ardem Patapoutian für ihre Entdeckung von Rezeptoren für Temperatur und Berührung, genannt Somatosesation. Vielleicht klappt es ja in den nächsten Jahren mit der Krebsforschung des Unternehmens.

Erstmeldung: Seit dem Jahr 1901 wird der Nobelpreis in der schwedischen Hauptstadt Stockholm vergeben. Ausgezeichnet werden bemerkenswerte Leistungen in den Bereichen Medizin, Chemie, Physik, Literatur und Friedensstiftung. Neben Ruhm und Anerkennung gibt es für die Preisträger noch 10 Millionen schwedische Kronen (etwa 985.000 Euro) als Preis. Kein Wunder also, dass wirklich jeder gerne gewinnen möchte. Vor der Corona-Pandemie sind die Sieger sogar noch bei einer großen Gala in Stockholm ausgezeichnet worden. Obwohl das dieses Jahr nicht möglich ist, wird der Award trotzdem verliehen. Ab Montag (4. Oktober) werden die Preisträger bekanntgegeben. Ein Unternehmen aus Mainz steht dabei hoch im Kurs.

NameNobelpreis
Tag der Preisverleihung10. Dezember 2021
StifterAlfred Nobel
AustragungsortStockholm/Oslo

BioNTech: Für Impfstoff – Erhält Unternehmen aus Mainz den Nobelpreis?

Wie LUDWIGSHAFEN24* könnte der Nobelpreis für Medizin in diesem Jahr an das Unternehmen BioNTech* aus Mainz (Rheinland-Pfalz*) gehen. Aus Stockholm selbst sind vorab wie gehabt keine Hinweise nach außen gedrungen, wer diesmal einen der renommierten Preise erhalten könnte. Aufgrund der aktuellen Situation wird aber spekuliert, dass der Preis mit der Corona-Pandemie zu tun haben könnte – zum Beispiel mit dem Impfstoff. Und da BioNTech das erste offiziell zugelassene Vakzin auf mehreren Kontinenten veröffentlicht hat, stehen die Chancen hoch, dass es dafür eine Auszeichnung gibt! Die Antwort darauf gibt es ab 11:30 Uhr, wenn das Nobelpreis-Komitee den Gewinner bekannt gibt.

BioNTech: Trotz Lockerungen keine Gala in Stockholm

Die traditionelle Ungewissheit darüber, wer die Preise am Ende bekommt, trägt letztlich zur Besonderheit der Nobelpreise bei. Und apropos Ungewissheit: Trotz der Aufhebung der allermeisten Corona-Beschränkungen in Schweden hat sich die Nobel­stiftung dazu entschlossen, für die Preis­zeremonie in zwei Monaten frühzeitig reinen Tisch zu machen. Zumindest in Stockholm werden bei der Verleihung an Nobels Todestag am 10. Dezember keine Preisträgerinnen und Preisträger vor Ort dabei sein. Nur beim Nobelinstitut in Oslo überlegt man noch, ob es möglich sein wird, den dort gekürten Friedens­nobel­preis-Träger oder die -Trägerin zur Verleihung nach Norwegen zu holen.

Übrigens: Wenn es nach Bodo Schiffmann und anderen Verschwörungsideologen geht, würde die Querdenker-Szene in Deutschland den Friedensnobelpreis gewinnen*. Die Chance dafür sollte aber sehr gering sein. Der erste Preis dieser Art ging 1901 übrigens an Henry Dunant, den Gründer des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes. (dpa/dh) LUDWIGSHAFEN24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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