Quer durch Europa

Von Paris nach Amsterdam in 90 Minuten: Dieser Hochgeschwindigkeitszug könnte es bald möglich machen

Der Eiffelturm in Paris, im Vordergrund die Glasmauer, die den Eingangsbereich des Monuments vor Terrorangriffen schützen soll.
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In unter zwei Stunden nach Paris – vielleicht ist das bald möglich.

Spontan nach Paris reisen und am selben Tag zurück sein – das könnte bald möglich sein. Ein Start-up entwickelt gerade die nötige Technologie und Infrastruktur dafür.

Die Corona-Pandemie hat vielen Reisenden aktuell den Spaß am Fliegen verdorben*. Zu groß ist die Furcht, sich an Bord auf engem Raum anzustecken, oder plötzlich in einem fremden Land festzusitzen. Doch Zug- und Busreisen sind derzeit noch keine optimale Alternative: Allein von München nach Hamburg ist man schon über fünf Stunden unterwegs – ein Flug hingegen dauert knapp über eine Stunde.

In 90 Minuten durch Europa: Voll ausgebautes Zug-Netz bis 2040?

Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden: Ein holländisches Start-up arbeitet schon seit einigen Jahren an einer Technologie, die Menschen mit Höchstgeschwindigkeit von A nach B bringen soll. Der dafür notwendige Zug nennt sich „Hyperloop“ – ein Begriff, den zum ersten Mal Tesla-Chef Elon Musk in den Mund genommen hat, wie das Portal finanzen.net schreibt. Dabei handelt es sich um die Idee, eine Art des Personenverkehrs zu schaffen, bei dem Fahrgäste mit Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 1.200 Kilometern pro Stunde durch ein Röhrensystem transportiert werden.

Das holländische Start-up Hardt, welches sich der Sache angenommen hat, will bis 2040 ein voll ausgebautes Netz mit fünf Strecken in Europa zur Verfügung stellen. Die erste soll von Amsterdam nach Den Haag verlaufen und einen Zwischenhalt in Leiden machen. Doch auch Strecken nach Paris, Brüssel sowie Düsseldorf und Duisburg stehen auf der Liste.

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Wie finanzen.net erklärt, würde eine Reise von Amsterdam von Düsseldorf dank des Hyperloops nur noch 30 Minuten dauern, eine Fahrt nach Paris hingegen nur 90 Minuten bei einer geplanten Höchstgeschwindigkeit von 700 Kilometern pro Stunde. Bisher testet das Start-up Hardt die Technologie noch auf Teststrecken, auf denen der Hyperloop mit magnetischer Kraft angetrieben im Vakuum über Schienen gleitet. Doch ab 2025 ist ein Einstieg in den Güterverkehr und ab 2028 in den Personenverkehr geplant. *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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