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Was ist denn das? Seltsames Lebewesen in Menorca an Strand gespült

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Von: Franziska Kaindl

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Strand von Punta Prima in der Gemeinde Sant Lluis auf Menorca.
In Buchten Menorcas wurden mehrere seltsame Meerestiere an Land gespült. © David Arquimbau/EPA/dpa

An die Küsten von Menorca, einer Nachbarinsel von Mallorca, wurden in den vergangenen Tagen seltsame durchsichtige Lebewesen gespült. Was sind sie?

Auf den ersten Blick wirkt es nicht einmal wie ein Lebewesen - sondern einfach nur wie eine glibbrige Masse. Tatsächlich handelt es sich bei den durchsichtigen „Gebilden", die in den vergangenen Tagen an die Küsten von Menorca gespült wurden, aber um Meerestiere. Vor allem in Buchten sollen die Lebewesen laut dem Mallorca Magazin gesichtet worden sein.

Durchsichtige Meerestiere in Menorca an Strände gespült: Was steckt dahinter?

Die Experten der Tierschutzorganisation GOB Menorca machten in einem Facebook-Post auf die Funde aufmerksam, um Urlauber und Einheimische über die Meerestiere aufzuklären. Bei ihnen handelt es sich nämlich nicht Quallen - die mit ihrem Sekret für brennende Schmerzen und Hautrötungen sorgen können und deshalb unter Strandbesuchern gefürchtet sind -, sondern um harmlose Salpen. Sie zeichnen sich durch einen gallenartigen, halbtransparenten Körper aus. Aufgrund ihrer DNS-Struktur hätten die Meerestiere sogar mehr Ähnlichkeit mit dem Menschen, heißt es.

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Seltsames Meerestier an Küsten von Mencorca: Das steckt hinter den Salpen

Salpen sind freischwimmende Meerestiere, die sowohl einzeln als auch in größeren Kolonien leben können. Sie ernähren sich hauptsächlich von Planktonorganismen und sind laut GOB Menorca sehr empfindlich und nicht aggressiv. Darum fordert die Organisation von Badegästen, die durchsichtigen Tiere nicht zu berühren und schon gar nicht aus dem Wasser herauszuholen. Es spräche aber nichts dagegen, die Tiere von der Ferne zu beobachten.

Schutz vor der prallen Sonne

Beim Strandbesuch sollten Sie immer gut vor der Sonne geschützt sein. Die Sonnencreme reicht da nicht immer aus - ein schattenspendender Schirm (werblicher Link) sorgt jedoch für einen angenehmen Strandtag.

Die Salpen sind aber nicht nur ein kurioser Anblick, sondern leisten auch noch einen hervorragenden Dienst in Sachen Umweltschutz: „Salpen spielen eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung des Klimawandels, da sie große Mengen Kohlendioxid absorbieren und in Form winziger Kotkugeln ausstoßen“, so die Experten von GOB Menorca. Demnach könne eine durchschnittliche Kolonie von Salpen in einer Nacht bis zu 4.000 Tonnen Kohlen eliminieren. *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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