Familienurlaub

Kinderfreundlichkeit auf Reisen: Was Eltern wissen müssen

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Wie willkommen sind die eigenen Kinder am Urlaubsort? Diese Frage will ein Hostel-Betreiber nun mit prominenter Unterstützung beantworten.

Mit den Kindern in den Urlaub fahren: Ein großes Projekt, wie die meisten Eltern wissen. Immerhin gilt es nicht nur, eine Destination zu finden, die allen Familienmitgliedern gefällt. Auch sollte die ausgewählte Unterkunft keine Probleme damit haben, wenn sich in ihren Räumlichkeiten Kinder aufhalten. Eltern sollten daher vor dem Urlaub genau hinsehen. Etwas Erleichterung bei der Entscheidungsfindung will a&o Hostels Familien nun verschaffen.

Jens Büchner mit Familie als Paradebeispiel

Zugegeben: Manche TV-Stars polarisieren. So sicherlich auch Jens Büchner, ebenfalls bekannt unter dem Namen „Malle-Jens“. Der Sachse wurde durch seine Teilnahme am TV Format „Goodbye Deutschland! Die Auswanderer“ des Senders VOX zum Promit und erlaubte Einblicke in sein Leben. Da die erste Beziehung zu Jennifer Matthias nicht hielt und es zu zahlreichen Verwicklungen und Schwierigkeiten kam, zog Büchner auch Monate nach seiner Auswanderung noch Aufmerksamkeit auf sich. Diese brachte ihm schließlich sogar einen Platz im RTL Dschungelcamp ein.

2010 entschied sich Jens Büchner für die Auswanderung nach Mallorca.

Jens Büchner, der erst vor Kurzem einen Shitstorm wegen eines Essensbildes auslöste, ist trotz des „Mallorca-Images“ und gelegentlicher Fehltritte ein Publikumsliebling. Das liegt vor allem daran, dass er bei TV-Auftritten authentisch wirkt und große Liebe zu seiner Familie beweist. Mit seiner neuen Lebensgefährtin und seit 2017 auch Frau Daniela Karabas hat Büchner inzwischen zwei Kinder. Beide waren Teil der dritten Staffel von „Das Sommerhaus der Stars – Kampf der Promipaare“.

Familiärer Zusammenhalt also verschafft Jens Büchner und seiner Frau Sympathiepunkte. Ein ausschlaggebender Grund für a&o Hostels, nun mit ihnen zusammenzuarbeiten: „Die Büchners stehen für mich stellvertretend für die moderne Familie: unkompliziert, ehrlich und herzlich. Immer busy, immer im Wandel,“ äußert sich Oliver Winter, Gründer von a&o. Unter dem Slogan: „Familien lieben a&o“ wird Jens Büchner nun mit seiner Familie für die Hostels werben.

Auch hier ist die Nähe zu Fans und Sympathisanten ein wichtiges Thema. So starteten die Büchners ihre Reise in einem der Berliner Hostels und ließen sich dort von Fotografen begleiten. Die weitere Reise führt nach Venedig. Wer sich für die Entwicklungen und Erkenntnisse rund um Kinderfreundlichkeit in Hostels interessiert, findet auf dem Facebook- und Instagram-Account von Daniela Büchner regelmäßige Updates. Insgesamt soll die Kampagne rund ein halbes Jahr dauern.

Die Auswahl der Unterkunft entscheidet

Am Beispiel der Büchners zeigt sich: Die Art der Unterkunft ist nicht das einzige Kriterium, das bei der Planung eines Familienurlaubs wichtig ist. Auch ein Hostel kann – mit der richtigen Philosophie – den passenden Rahmen für eine Reise mit Kindern liefern. Interessant ist das vor allem für Eltern, deren Urlaubsbudget nicht ausreicht, um teure Cluburlaube oder Aufenthalte in speziellen Familienhotels zu finanzieren.

Bei großen Hostel-Anbietern wie a&o ergibt sich außerdem ein weiterer Vorteil. Da das Unternehmen Hostels in mehreren Urlaubsländern führt, sind Familien bei der Wahl der Destination flexibel. Eltern dürfen bei dieser Entscheidung gerne in den Dialog mit ihren Kindern treten und nach deren Wünschen fragen. Eine Statistik zeigt, dass das Mitentscheiden über den Urlaubsort bei 51 Prozent der befragten Familien eine Rolle spielt. Je älter die Kinder werden, desto stärker steigt auch deren Einfluss. Nur richtig, denn Wohlgefühl auf Reisen ist nicht nur abhängig von der Unterkunft, sondern auch von deren Umfeld. Besonders kinderfreundliche Länder schneiden auch bei Jugendlichen gut ab, denn hier bieten sich außerhalb der Unterkunft zahlreiche Möglichkeiten, die Freizeit auf Reisen zu gestalten.

Vor der Reise: Kinderfreundlichkeit erkennen

Dass sich die eigenen Kinder im Urlaub so wohl wie nur möglich fühlen sollen, ist ein Wunsch, der Eltern verbindet. Echte Kinderfreundlichkeit aber zeigt sich oft erst nach der Anreise, denn nicht jeder Gastgeber nimmt die Wahrung seines positiven Images wirklich ernst. Einblicke in die tatsächlichen Bedingungen für Familien auf Reisen liefern Kampagnen wie die von a&o mit Jens Büchner sicherlich. Darüber hinaus jedoch gibt es weitere Möglichkeiten.

Sich etwas Zeit vor der Buchung zu nehmen, zahlt sich im Urlaub aus.

So sollten Eltern vor der Buchung einer Unterkunft auch nach authentischen Bewertungen im Netz suchen und hier ganz bewusst die Erfahrungsberichte von Familien studieren. Hier wird schnell deutlich, wie wohl sich Gäste mit Kindern in der Vergangenheit gefühlt haben und ob die Buchung der Unterkunft tatsächlich eine gute Idee ist. Es mag ein wenig aufwändig wirken, schon vor der Reise eingehend zu recherchieren: Am Schluss aber lohnt es sich und schützt vor unliebsamen Überraschungen.

A&o geht mit seiner aktuellen Kampagne an der Seite von Jens Büchner einen Weg, der auch andere Gastgeber aufmerksam machen dürfte. Es bleibt daher abzuwarten, ob künftig weitere Prominente noch mehr Einblicke in ihre Reiseerfahrungen veröffentlichen. Bis das jedoch klar ist, können sich Familien weiterhin an der breiten Masse echter Bewertungen – und gegebenenfalls auch den Erfahrungen der Büchners – orientieren.

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