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Das sind die katastrophalen Folgen, wenn ein Kapitän auf Kreuzfahrt "zu scharf wendet"

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Nachdem ein Kapitän einmal so krass gewendet hatte, war das ganze Wasser aus dem Swimmingpool herausgeschwappt, so Herring. (Symbolbild)
Nachdem ein Kapitän einmal so krass gewendet hatte, war das ganze Wasser aus dem Swimmingpool herausgeschwappt, so Herring. (Symbolbild) © dpa / Markus Scholz

Kreuzfahrtschiffe sind "sanfte Riesen", die nichts erschüttern kann? Falsch! Zumindest behauptet das jetzt ein Ex-Kreuzfahrtmitarbeiter - und malt ein Schreckensszenario.

Üblicherweise bewegt sich ein Kreuzfahrtschiff recht ruhig auf Gewässern. Bis auf das stete Schaukeln, das so manchen Urlauber grün im Gesicht werden lässt, vollführen die Schiffe keine großartigen Manöver. Dabei stellen sich viele immer wieder die Frage, wieviel Einfluss ein Fehler des Kapitäns tatsächlich auf die Bewegung des Schiffes nehmen kann - sind Manöver im Stile von "Fluch der Karibik" auch bei Kreuzfahrtdampfern möglich?

Ex-Kreuzfahrt-Mitarbeiter packt aus: Das passiert, wenn der Kapitän zu stark wendet

Wenn man jetzt einem ehemaligen Kreuzfahrt-Mitarbeiter Glauben schenken mag, dann kann es der Kapitän wohl definitiv übertreiben. So berichtet Jay Herring gegenüber dem britischen Express, dass eine scharfe Wendung bei hoher Geschwindigkeit für Kenter-Alarm sorgen könnte.

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"Wenn ein Schiff Schlagseite bekommt, kann es passieren, dass Leute aus ihren Sitzen und mit solcher Gewalt von einer Seite zur anderen geschleudert werden, wie man es aus alten 'Star Trek'-Staffeln kennt", erklärt Herring.

Leere Swimmingpools, Überschwemmungen, hunderte Verletzte: Sind Kreuzfahrten wirklich so sicher?

Angeblich sei dies ihm zufolge im Jahre 2006 einmal genau so passiert - und zwar auf dem Kreuzfahrtschiff "Crown Princess". "Passagiere und Crew taumelten auf eine Seite und sogar das Wasser schwappte aus den Swimmingpools heraus", erinnert er sich. "334 Menschen wurden verletzt, 94 von ihnen mussten mit gebrochenen Knochen und Schnittwunden von herumgeschleuderten Gegenständen und zerbrochenem Glas ins Krankenhaus."

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Dennoch kann Herring beruhigen - dies käme nur in den wenigsten Fällen vor. Schließlich seien Kreuzfahrtschiffe im Grunde sehr sichere Fortbewegungsmittel, schließt er.

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jp/fk

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