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Italien plant vollständige Öffnung für Tourismus – dank Impfpass

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Von: Sophie Waldner

Schon seit Beginn der Corona-Pandemie war Italiens Tourismus sowohl national, als auch international eingeschränkt. Dies soll sich nun ändern.

Die Sommer-Saison steht bevor und viele Urlaubsländer bereiten sich darauf vor. Ob in Deutschland mit Regionen an Nord- und Ostsee*, in Griechenland oder eben in Italien. Das Land war von Anfang an von der Corona-Pandemie gebeutelt. Nun kann Italien vorsichtig aufatmen und wagt erste Öffnungsschritte für Touristen. Sowohl im Inland, als auch aus dem Ausland. Grund zur Hoffnung sieht Italien in dem geplanten EU-Impfpass. Allerdings ist noch unklar, ob das Land auf die Zulassung des Passes wartet oder eine eigenständige Lösung findet.

Italien während der Corona-Pandemie: Noch drei rote Zonen

Lange galt Italien als Corona-Hochburg. Wie die Tagesschau berichtet, sind aktuell nur noch Apulien, Sardinien und das Aosta-Tal als rote Zonen zu verzeichnen. Damit herrscht hier noch die strenge Einhaltung der Corona-Maßnahmen, die für Italien gelten. Andere Regionen, wie beispielsweise Neapel, freuen sich auf erste Öffnungsschritte, die ab 26. April eingeleitet werden sollen. Dazu zählt auch, dass die Außengastronomie schrittweise öffnen darf. Die geplanten Lockerungen sollen laut Tagesschau von April bis Juli anhand eines Stufenplans umgesetzt werden. Bis spätestens Ende Juli soll dann auch wieder der normale Tourismusbetrieb laufen. Die nächtlichen Ausgangssperren sind aktuell (Stand 20. April) ein Streitpunkt innerhalb der Regierung Italiens. Dort darf sich zwischen 22 Uhr und 5 Uhr niemand auf den Straßen aufhalten. Einige Politiker fordern die Aufhebung dieser Regelung, während sich andere weiterhin dagegen sträuben. Darüber hinaus wird auch diskutiert, inwiefern der Tourismus angepasst werden kann. Derzeit besteht für Einreisende eine fünftägige Quarantänepflicht.

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Impfpass soll Lockerungen für Italien-Tourismus möglich machen

Während andere Länder, wie Griechenland, den Tourismus auf die Sommer-Saison vorbereiten und deren Öffnungsschritte kommunizieren, hängt Italien noch hinterher. Die griechischen Inseln beispielsweise wollen nicht auf die Einführung des EU-Impfpasses warten und setzen daher auf negative Corona-Tests oder eine vollständige Impfung. Damit sind Reisen sowohl für Geimpfte als für jene ohne Impfschutz möglich. Die Regierung in Italien ist sich derzeit noch im Unklaren, ob eigene Regelungen wie die in Griechenland erarbeitet werden sollen oder nicht. Da der Impfpass erst Ende Juni kommen soll, visiert Italiens Regierung eine Öffnung für den Tourismus bis Ende Juli an. Es bleibt also abzuwarten, in welcher Form Italien den Tourismus wieder zum Laufen bringen wird. Immerhin aber können die Bürger Italiens mit ersten Lockerungen und inländischen Reisen rechnen. (swa) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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