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RLP: Toter im Badeparadies Zweibrücken – Obduktion zeigt Todesursache

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Von: Peter Kiefer

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Rheinland-Pfalz - Im Badeparadies Zweibrücken stirbt ein junger Mann nach dem Sprung vom 3-Meter-Brett. Jetzt ist bekannt, woran er gestorben ist.

Update vom 22. Juni, 16:45 Uhr: Mehrere Tage nach dem Tod eines 20-Jährigen im Badeparadies in Zweibrücken ist jetzt klar, woran der junge Mann gestorben ist. So soll er nach Angaben der Staatsanwaltschaft nicht ertrunken, sondern aufgrund einer „kardiologischen Vorerkrankung“ zu Tode gekommen sein.

Nach der Obduktion und der Auswertung von Videomaterial gibt es keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden. Sobald ein ausführlicher Obduktionsbericht vorliegt, entscheidet die Justiz über ein Todesermittlungsverfahrens

RLP: Vater (49) ertrinkt vor seinen Kindern – Mann (20) stirbt nach Sprung von 3-Meter-Brett

Update vom 17. Juni, 11:20 Uhr: Neue Erkenntnisse zu dem 20-Jährigen, der am Donnerstag (16. Juni) gegen 18:15 Uhr leblos im Schwimmerbecken entdeckt wurde. Wie eine Videoauswertung ergab, sackte er ohne Fremdeinwirkung beim Versuch, das Becken zu verlassen, nach hinten ab und ging unter. Innerhalb kurzer Zeit wurde er vom Bademeister geborgen. Trotz Reanimation verstarb er wenige Stunden später im Krankenhaus. Die Kripo hat die Ermittlungen übernommen. 

Erstmeldung vom 17. Juni, 8:57 Uhr: Die aktuell hohen Temperaturen mit teils über 30 Grad ziehen die Leute ans Wasser, um sich Abkühlung zu verschaffen. So auch an Fronleichnam (16. Juni) – doch jetzt sind zwei Männer in Rheinland-Pfalz tot. Besonders tragisch: Einer 49-Jähriger ist im Rhein vor den Augen seiner beiden Kinder ertrunken, die sich selbst mit letzter Kraft an Land retten konnten.

BundeslandRheinland-Pfalz
LandeshauptstadtMainz
Einwohnerzahl4.098.391 (31. Dezember 2020)
MinisterpräsidentinMalu Dreyer (SPD)

Badeunfall in Zweibrücken: Junger Schwimmer (20) stirbt nach Sprung vom 3-Meter-Brett

Ein 20-Jähriger ist am Donnerstag im „Badeparadies“ in Zweibrücken mehrmals vom 3-Meter-Brett ins Becken gesprungen – nach seinem letzten Sprung ist er nicht mehr aufgetaucht. Andere Badegäste haben den leblosen Mann am Grund des Schwimmerbeckens entdeckt und sofort die Rettungskräfte alarmiert, wie die Polizei Zweibrücken mitteilt.

Obwohl Zeugen des Dramas den 20-Jährigen aus dem Wasser geholt und wiederbelebt haben, ist der Mann kurze Zeit später im Krankenhaus verstorben. Die genaue Todesursache sei noch unklar, ein Überwachungsvideo soll bei den Ermittlungen helfen. Fest stehe laut Polizei bislang nur, dass Fremdeinwirkung ausgeschlossen werden kann.

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Badegäste haben den leblosen 20-Jährigen aus dem Becken geholt. (Symbolfoto) © picture alliance / dpa

Bingen-Gaulsheim: Vater (49) ertrinkt vor den Augen seiner Kinder im Rhein

Ebenfalls an Fronleichnam ist ein 49-jähriger Mann im Rhein bei Bingen-Gaulsheim ertrunken. Der Familienvater wollte nachmittags gegen 16 Uhr mit seinen beiden Kindern (8/11) und einem Begleiter vermutlich am Rheinstrand über eine sogenannte Buhne, einen quer in den Fluss gebauten Schutzdamm fürs Ufer, in Richtung des Ausläufers der Rheininsel Ilmenau spazieren, wie die Polizeiinspektion Bingen mitteilt.

Fatal: Rund 350 Meter vom Ufer entfernt sind die vier Personen von einer großen Welle in den Rhein gerissen worden. Der 49-Jährige wurde durch die starke Strömung und den Sog unter Wasser gezogen.

(Symbolfoto)
Taucher suchen im Rhein nach einem vermissten Mann. (Symbolfoto) © MANNHEIM24/Peter Kiefer

Rheinland-Pfalz: Von Buhne geschwemmt – Mann (49) ertrinkt im Rhein

Im Rahmen der sofort eingeleiteten Suchmaßnahmen konnte der Gesuchte nur noch tot unweit der Unglücksstelle geborgen werden. Den Kindern und dem zweiten Mann gelang es, sich auf die Buhne zu retten.

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Immer wieder kommt es im Rhein zu tödlichen Unfällen. Deshalb warnt die Polizei ausdrücklich davor, die Gefahren der Strömungen zu unterschätzen. Auch geübte Schwimmer können leicht in lebensgefährliche Situationen geraten. (pek)

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