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Zoo Heidelberg: Robben-Baby „Yuna“ ist da – und muss erstmal Schwimmen lernen

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Von: Peter Kiefer

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Heidelberg - Niedlicher Nachwuchs bei den Mähnenrobben im beliebten Zoo. Doch kleine und große Besucher müssen sich noch gedulden, bis sie Baby „Yuna“ sehen können:

A star is born! Diese junge (Robben-)Dame hat das Zeug zum neuen Besucher-Liebling im Zoo Heidelberg. Denn Mähnenrobben-Mama Kelo hat putzigen Nachwuchs gekriegt. Zwei Wochen ist das Robben-Baby inzwischen ‚alt‘ – darf sich aber den Zoo-Gästen noch nicht zeigen. Nur wenige Tage zuvor haben flauschige Flamingo-Küken im Tiergarten das Licht der Welt erblickt.

NameZoo Heidelberg
Eröffnung20. November 1934
Größe10,2 Hektar
Tierarten155 Arten
Besucherzahl jährlich457.730 (Stand: 2018)

Zoo Heidelberg: Yuna muss ein paar Wochen im Robbenhaus bleiben

Am 19. Juli hat Mähnenrobbe Kelo ein gesundes Jungtier zur Welt gebracht. Die ersten Wochen werden Mutter und Töchterchen Yuna noch getrennt von der übrigen Gruppe im Robbenhaus verbringen, bis sie für die Zoo-Besucher dann im kleinen Becken zu sehen sein werden. Bruder Kano und Tante Shana zeigen sich sehr interessiert am Nachwuchs und begegnen dem neuesten Familienmitglied bisher durch ein spezielles Kontaktgitter.

Bis Vater Atos seine Tochter aus der Nähe kennenlernen wird, dauert es noch einige Zeit. Die Weibchen sind sofort nach der Geburt wieder paarungsbereit, so dass es passieren kann, dass erwachsene Robbenbullen den Nachwuchs beim Liebesspiel übersehen und erdrücken. Sobald die kleine Robbe jedoch sicher schwimmen kann und die Anlage kennt, kann sie solchen Gefahrensituationen selbstständig ausweichen. 

Die stolze Mähnenrobben-Mame Kelo mit ihrem süßen Nachwuchs im Heidelberger Zoo.
Die stolze Mähnenrobben-Mame Kelo mit ihrem süßen Nachwuchs im Heidelberger Zoo. © Zoo Heidelberg

Tieraztr im Zoo Heidelberg bestätigt – Baby-Robbe Yuna ist gesund

Die erste tierärztliche Untersuchung der jungen Robbe hat bestätigt, dass es ein gesundes Weibchen ist. Die Tierpfleger haben ihr den Namen Yuna gegeben. Körperlich ist sie fit und aktiv und reagiert sehr neugierig auf alles, was in ihrem Umfeld vor sich geht.

Die Tierpfleger begrüßt sie freundlich und aufgeschlossen, auch Mutter Kelo, für die es schon das zweite Jungtier in Heidelberg ist, zeigt sich entspannt. „Wir freuen uns sehr über die kleine Yuna. Sie ist gesund und sehr aufgeweckt und wir sind sicher, dass sie eine große Bereicherung für die Heidelberger Mähnenrobbengruppe sein wird“, erklärt Tierpfleger Manuel Stumpf. 

Zoo Heidelberg: Robben-Baby muss erst Schwimmen lernen

Wenn sich alles weiterhin gut entwickelt, darf Robbe Yuna in ein paar Wochen bereits das kleine Robbenbecken auf der Außenanlage erkunden und wird für die Zoobesucher zu sehen sein. „Junge Mähnenrobben können noch nicht schwimmen oder tauchen. Das müssen sie erst nach und nach lernen“, erklärt Manuel Stumpf, Tierpfleger im Raubtierrevier.

Das kleine Becken, in dem schon viele junge Robben schwimmen gelernt haben, ist dazu gut geeignet, denn es ist nicht allzu tief. Der kleinen Yuna bei ihren ersten Schwimmversuchen zuzuschauen wird sicherlich ein besonderes Erlebnis für die Zoogäste sein – egal ob jung oder alt.

Die Robben-Anlage im Zoo Heidelberg. (Archivfoto)
Die Robben-Anlage im Zoo Heidelberg. (Archivfoto) © HEIDELBERG24/Peter Kiefer

Zoo Heidelberg: Hintergrundinfos zu Mähnenrobben

Mähnenrobben sind Wasserraubtiere und zählen zu den großen Meeressäugern. Die Jungtiere werden von ihren Müttern mindestens sechs Monate gesäugt, bevor sie das erste Mal Fisch zu fressen bekommen. Ausgewachsene Mähnenrobbenbullen können ein Gewicht von 500 Kilo erreichen.

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Das Verbreitungsgebiet der mächtigen Meeressäuger erstreckt sich entlang der Pazifikküste Südamerikas von Peru bis Feuerland und entlang der Atlantikküste bis nach Südbrasilien. Dort engagiert sich der Zoo Heidelberg auch für den Schutz der Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum, indem er die Naturschutzorganisation YAQU PACHA e.V., unterstützt, die sich für den Schutz der Meeressäuger in Südamerika einsetzt. (PM/pek)

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