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Süß! Flauschige Flamingo-Küken erobern den Heidelberger Zoo

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Von: Marten Kopf

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Heidelberg - Auf dem großen See im Heidelberger Zoo sind die leuchtend roten Kuba-Flamingos nicht zu übersehen. Aber da bewegt sich doch noch was Kleines. Helles. Flauschiges...

Nachwuchsfreuden im Zoo Heidelberg: Wieder sind süße Jungtiere zu bestaunen, diesmal bei den Flamingos. Die grauweißen Küken staksen noch etwas ungeschickt zwischen den erwachsenen Tieren umher, zeigen sich aber ausgesprochen aktiv und fit. Insgesamt sind jüngst drei Küken geschlüpft – und noch sehen sie ganz und gar nicht wie die langbeinigen, rosarot leuchtenden Erwachsenen aus.

NameZoo Heidelberg
Eröffnung20. November 1934
Größe10,2 Hektar
Tierarten155 Arten
Besucherzahl jährlich457.730 (Stand: 2018)

Flamingo-Nachwuchs im Heidelberger Zoo: Küken üben „Ein-Bein-Stand“

Noch nämlich haben die Kleinen ein helles, flauschiges Federkleid und kommen mit kräftigen, kurzen Beinen daher. Neugierig erkunden sie aber schon die Umgebung der Nester und wagen die ersten Schritte im Wasser. Und mit etwas Glück lassen sie sich dabei beobachten, wie sie den für Flamingos typischen „Ein-Bein-Stand“ üben.

Für die Eltern bedeutet das jetzt erstmal viel Arbeit, denn der Nachwuchs will unentwegt gefüttert werden. Dabei setzen die Flamingo-Eltern auf Teamarbeit: Sowohl beim Brüten als auch beim Füttern wechseln sich Mutter und Vater immer wieder ab.

Flamingo-Nachwuchs im Heidelberger Zoo
Flamingo-Nachwuchs im Heidelberger Zoo © Petra Medan/Zoo Heidelberg

Flamingos im Zoo Heidelberg: Krebse färben Gefieder rot

Neben dem hellen Gefieder sieht auch der Schnabel der Küken noch nicht ‚flamingohaft‘ aus. Erst in ein paar Monaten bildet sich der typisch abgeknickte Seihschnabel aus, mit dem sie gemeinsam mit den erwachsenen Flamingos das Wasser filtern werden. Dieses stetige Wasserfiltern dient der Nahrungsaufnahme: Der Schnabel wird gefüllt, das Wasser läuft wieder heraus und Plankton und kleine Insekten verbleiben im Schnabel.

In Ihrer Heimat in Mittel- und Südamerika nehmen Flamingos beim Filtrieren des Wassers kleine Krebse zu sich. Der Farbstoff der Krebse (Carotinoide) wird in der Leber der Tiere umgewandelt und im Federkleid eingelagert; es wird mit der Zeit leuchtend rot. Weil im großen See in Heidelberg aber nun mal nicht ausreichend Krebse leben, sorgt im Zoo spezielles Futter für die typische Gefiederfarbe. Bis dahin wird es aber noch eine Weile dauern.

Flamingo-Nachwuchs im Heidelberger Zoo
Flamingo-Nachwuchs im Heidelberger Zoo © Petra Medan/Zoo Heidelberg

Neue Tiere im Heidelberger Zoo: Neues aus der Elefanten-WG

Im Heidelberger Zoo sind immer wieder neue Tiere zu bestaunen – und nicht immer ist es Nachwuchs. Den letzten großen Umbruch gab es etwa im Elefantengehege. Dort verstärkte Mitte Juli der Elefantenbulle Minh-Tan die Elefanten-WG, nachdem Vorgänger Tarak wenige Tage zuvor nach Köln umgezogen war.

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Und Zuwachs ganz anderer Art gab‘s gerade kürzlich erst auch bei den tierischen Nachbarn. Seit Mitte Juni nämlich verzückt eine ganze Schar junger Präriehunde die Heidelberger Zoo-Besucher. Da kann man sich fast nicht entscheiden, welches Gehege man beim nächsten Zoo-Besuch zukünftig als erstes ansteuert. (mko/PM)

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