Nach Tragödie mit toten Mädchen

Sollen bald Warnschilder das Schwimmen im Rhein verhindern?

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Kommen bald Warnschilder am Rhein in Worms? (Symbolfoto)

Worms - Nach dem Unglück im Rhein, bei dem zwei junge Mädchen ums Leben kommen, will die Stadt prüfen, ob Warnschilder aufgestellt werden sollen:

Nachdem zwei Mädchen im Rhein ertrunken sind, überlegt die Stadt Worms Warnschilder entlang des Flusses aufzustellen. Das berichtet die Wormser Zeitung am Mittwoch (8. August).

Bürgermeister Michael Kissel wolle das Aufstellen der Schilder prüfen lassen und in Gremien anschließend ansprechen. 

Die Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd (SGD) bestätige die Auffassung von Kissel. Tafeln mit Hinweisen und Warnungen können jederzeit aufgestellt werden.

Laut der Wormser Zeitung sind bereits Schilder am Rhein in Köln aufgestellt worden. Das Ergebnis ist allerdings nicht sonderlich optimistisch: Die Zahl der Unfälle gehe seit dem Aufstellen nicht zurück. 

Eine Sprecherin des SGD erklärt, dass viele Bürger den sogenannten Gemeingebrauch – das Recht, öffentliche Sachen wie Gewässer zu benutzen -  anwenden. Allerdings ist das Schwimmen im Rhein deutlich gefährlicher als im Schwimmbad.

Werden Warnschilder aufgebaut?

Letztlich entscheidet der Eigentümer des Gewässers – also die Bundesrepublik Deutschland – und der SGD Süd darüber, ob Schilder aufgestellt werden.

jol

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