Interview mit MANNHEIM24

Uwe Ochsenknecht: „Hab noch immer Freunde in Mannheim“

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Uwe Ochsenknecht im Interview mit MANNHEIM24

Worms - Früher spielte er am Mannheimer Nationaltheater und stand als Stürmer und Torwart auf dem Platz des SV Waldhof. Jetzt ist er wieder in der Region – und spielt eine Hauptrolle.

Auf der Freilichtbühne vor dem Dom – und in diesem Jahr auch im Dom – erzählt Autor Albert Ostermaier in der Uraufführung „GOLD. Der Film der Nibelungen“ von einem Filmdreh, bei dem der berühmte Königinnenstreit der Nibelungensage nicht nur vor der Kamera zu eskalieren droht, sondern auch hinter den Kulissen.

Uwe Ochsenknecht, der in Mannheim zur Schule gegangen ist und auch dort seine ersten Bühnenerfahrungen gemacht hat, spielt die Hauptrolle des erfolgreichen Filmproduzenten Konstantin Trauer, der sich seinen Lebenstraum erfüllen und den „Film der Nibelungen“ drehen will.

Eine Rolle – ganz in der Nähe der alten Heimat! Das hat MANNHEIM24 zum Anlass genommen und Uwe Ochsenknecht zu einem Interview getroffen.

Ist Ihre Rolle als Konstantin Trauer Ihre persönliche Traumrolle oder hätten Sie sich auch etwas anderes vorstellen können?

Uwe Ochsenknecht: „Ich kann mir da im Grunde jede Rolle vorstellen. Aber wenn die Herrschaften meinen, dass ich dafür der Richtige bin, dann werde ich das machen. Wobei: Was die Rolle betrifft, die entwickelt sich während den Proben. Wir wissen alle noch nicht im Detail wie wir es genau machen. Was die Figur erlebt und so. Wie man das darstellt, das werden wir bei den Proben herausarbeiten.“ 

In Ihrer Rolle spielen Sie einen Filmproduzenten. Haben Sie schon mal daran gedacht, beruflich auch in diese Richtung zu gehen?

„Ja, ich habe selber sogar noch eine Filmproduktion, die seit Jahren besteht. Hab nur selber noch nichts produziert, weil ich einfach nie die Zeit dazu habe. Dem muss man sich schon sehr widmen. Das ist sehr arbeitsaufwändig. Man muss sich 24 Stunden am Tag darum kümmern.“ 

Während der Proben und der Spielzeit werden Sie ja in der Region sein. Verbringen Sie dann auch ihre Freizeit hier? 

„Wenn wir spielen, haben wir tagsüber ein bisschen Zeit. Aber ich hab hier so viele Leute, die ich kenne. Meine Schwester hat so eine Szene-Kneipe auf dem Lindenhof aufgemacht. Die heißt ‚Zur Ochsenknecht‘. Das ist dann zum Beispiel was. Da werde ich auf jeden Fall mal meine Schwester sehen können – häufiger als sonst. Ich wohne ja in Berlin. Und ich habe auch noch ein paar Freunde in Mannheim. Die ganzen ‚Naidoo-Jungs‘, das sind alles Freunde von mir. Da werden zwei Wochen ganz schnell rumgehen.“  

Werden Sie es auch schaffen, das Stadion ihres ehemaligen Vereins des SV Waldhof zu besuchen?

„Mal gucken, schauen wir mal. Alles denkbar hier. Ich werde so viel wie es geht hier unternehmen. Ist ja klar.“ 

Nibelungen-Festspiele 2016: ‚GOLD. Der Film der Nibelungen‘

>>> Nibelungen-Festspiele: Uwe Ochsenknecht in Hauptrolle

mk

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