Spur der Verwüstung

Mann rastet im Casino aus: Spielautomaten fliegen aus Schaufenstern!

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Der 25-Jährige reißt ganze Spielautomaten aus der Verankerung und schmeißt sie durch das Fenster.

Worms - Ein 25-Jähriger randaliert in Worms – und das im großen Stil! Bei seiner Verhaftung hinterlässt er eine Verwüstung von 250.000 Euro Sachschaden und fünf verletzten Polizisten.

Der 25-Jährige ist den Beamten bereits im Februar aufgefallen. Da ist der Wormser in der Mainzer Straße in einen Streit verwickelt, bei dem er mehrere Personen bedroht und eine verletzt.

Die Ereignisse, die sich am Dienstag (27. März) gegen 23:20 Uhr in einem Spielcasino in der Alzeyer Straße abspielen, sind eine Fortsetzung des oben beschriebenen Vorfalls – lassen den jedoch vergleichsweise harmlos aussehen.

Der 25-Jährige reißt ganze Spielautomaten aus der Verankerung und schmeißt sie durch das Fenster.

Am Dienstag glaubt der 25-Jährige, seine damaligen Kontrahenten in der Alzeyer Straße wiederzuerkennen. Er stürzt in das nahegelegene Spielcasino und fordert eine Angestellte (37) auf, die Polizei zu verständigen.

Das Geschehen eskaliert

Als diese verweigert, wirft er eine Tasse nach der 37-Jährigen, wodurch diese an der Hand verletzt wird. Dann gerät er komplett in Rage und fängt an Flaschen auf Bildschirme und Automaten zu werfen.

Schließlich eskaliert die Situation derartig, dass er ganze Automaten (!) aus der Verankerung reißt und sie durch die Schaufenster des Casinos wirft. 

Der 25-Jährige reißt ganze Spielautomaten aus der Verankerung und schmeißt sie durch das Fenster.

Die Polizei trifft am Ort des Geschehens ein und versucht ihn festzunehmen. Wie man sich vorstellen kann, lässt der Wormser das aber nicht so einfach zu.

Er schlägt und tritt um sich und schließlich g elingt ihm sogar die Flucht. Er versucht, in die gegenüberliegende Tankstelle einzudringen. Dabei wirf er sich immer wieder gegen die geschlossene Ladentür.

Er gibt nicht auf

Der Polizei gelingt es aber schließlich – mit dem Einsatz von Pfefferspray – den Mann, der ein Messer bei sich führt, zu fesseln. Doch auch danach gibt er nicht auf – wehrt sich mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln und spuckt den Beamten ins Gesicht.

Insgesamt richtet er einen Schaden von 250.000 Euro (!) an und verletzt fünf Polizisten sowie eine Zivilistin. 

Er muss sich wegen Sachbeschädigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und gefährlicher Körperverletzung verantworten. Zudem wird er für den Sachschaden und Schmerzensgelder aufkommen müssen.

pol/gs    

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