Gericht entscheidet

Ordnungsamts-Mitarbeitern zu unrecht gekündigt

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Ein Gericht entscheidet am Mittwoch zugunsten der vier gekündigten Ordnungsamts-Mitarbeiter (Symbolfoto)

Worms - Vier Mitarbeitern des Wormser Ordnungsamtes, die in einer WhatsApp-Gruppe unter anderem fremdenfeindliche Bilder ausgetauscht hatten, ist zu unrecht gekündigt worden. 

Das entscheidet das Arbeitsgericht Mainz am Mittwoch und gibt damit den Klagen der vier Mitarbeiter gegen die fristlose Kündigung statt. 

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Zur Begründung heißt es, der Austausch sei über die privaten Smartphones der Mitarbeiter gelaufen. Sie hätten darauf vertrauen dürfen, dass davon nichts nach Außen getragen werde. Das Bundesarbeitsgericht habe entschieden, dass es nicht zu Lasten eines Arbeitnehmers gehen dürfe, wenn ein Gesprächspartner sich nicht an die Vertraulichkeit halte und den Arbeitgeber informiere. 

Die Kläger - drei Männer und eine Frau - waren im Vollzugsdienst des Ordnungsamtes tätig. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Mainz hat die Stadt Worms gegen Bedienstete des Ordnungsamtes Strafanzeige wegen „rechtslastiger Äußerungen erstattet“, die innerhalb einer WhatsApp-Gruppe gemacht worden sein sollen. Die Prüfung sei noch nicht abgeschlossen. Bei der Pressestelle der Stadt war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

dpa/kab

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