Keine gültigen Papiere

Junge Frauen in Park angegriffen: Täter (41) hätte längst abgeschoben werden sollen

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Mann in Worms wegen Übergriffen auf Frauen festgenommen (Symbolfoto).

Worms - In zwei Fällen soll ein Mann aus Eritrea in einem Park junge Frauen angegriffen und geschlagen haben. Laut eines Medienberichts hätte der 41-Jährige längst abgeschoben werden sollen. 

Update vom 23. Februar: Wie die Wormser Zeitung berichtet, hätte der 41-Jährige, der zwei Frauen in einem Park in Worms brutal angegriffen hat, schon längst abgeschoben sein sollen. Laut Bericht habe der Mann aus Eritrea 11 Monate in Haft gesessen – wegen gefährlicher Körperverletzung von zwei weiteren Frauen in Worms. Die Abschiebung sei gescheitert, weil der abgelehnte Asylbewerber keine gültigen Papiere gehabt hätte. Wie die Zeitung weiter berichtet, müsse der 41-Jährige im Fall einer Verurteilung erst seine Strafe absitzen, bevor er abgeschoben wird. 

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Mehr als jede zweite Abschiebung ist 2018 gescheitert 

Rund 57.000 Migranten und abgelehnte Asylbewerber hätten abgeschoben werden sollen, doch nur bei 26 114 gelang dies, wie die „Bild am Sonntag“ berichtet. Mehr als 7.000 Mal sagten die Länder demnach mit der Bundespolizei vereinbarte Abschiebetermine am Tag des Flugs ab, etwa weil die Abzuschiebenden nicht auffindbar oder krank waren oder Papiere fehlten. 

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3.220 Rückführungen mussten nach der Übergabe an die Bundespolizei abgebrochen werden, am häufigsten wegen „aktiv passiven Widerstands“ der Migranten. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) sagte der Zeitung, dies sei „nicht akzeptabel“

Er habe darüber auch mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) gesprochen. Seehofer plant ein sogenanntes „Geordnete-Rückkehr-Gesetz“, das Abschiebungen erleichtern soll. Unter anderen soll damit die Vorbereitungshaft vor Abschiebungen für Gefährder, Terrorverdächtige und Identitätstäuscher ausgeweitet werden. 

Für Straftäter, die nicht abgeschoben werden können, sind elektronische Fußfesseln, räumliche Beschränkungen und Meldepflichten geplant. Im April will er es im Kabinett vorgelegen.

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Junge Frauen in Park angegriffen: Mann in Flüchtlingsunterkunft in Worms verhaftet

Wie die Polizei am Dienstag (19. Februar) mitteilt, wurde durch das Amtsgericht Mainz bereits vergangene Woche Haftbefehl gegen den 41-jährigen Mann erlassen. Er soll am 11. Oktober und am 7. November 2018 im Albert-Schulte-Park Frauen angegriffen haben.

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Mann in Worms verhaftet: So brutal griff er Frauen im Park an

In beiden Fällen tritt der Täter unvermittelt an die jungen Frauen heran, packt sie und schlägt ihnen wiederholt gegen den Kopf. Im ersten Fall am 11. Oktober 2018, kann eine 18-Jährige durch lautes Schreien auf sich aufmerksam machen. Ein Zeuge kommt dazu und kann den Täter vertreiben.

Als der brutale Angreifer im Albert-Schulte-Park erneut zuschlägt, gelingt es einer 21-Jährigen nur durch starke Gegenwehr, sich aus der Umklammerung des Täters zu befreien und zu flüchten. An einem Kreisverkehr in der Nähe hält sie einen Autofahrer an und bittet um Hilfe. Dieser bringt die junge Frau nach Hause, von wo aus sie die Polizei alarmiert.

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Angriffe in Albert-Schulte-Park: Verhaftung in Flüchtlingsunterkunft in Worms

Durch umfangreiche Ermittlungen und die Untersuchung der Kleider eines Opfers, verdichtet sich der Verdacht gegen den 41-jährigen Eritreer. Er ist laut Polizei bereits wegen ähnlicher Delikte bekannt. 

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Am Freitag wird der Mann von der Kriminalpolizei in einer Wormser Flüchtlingsunterkunft festgenommen. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft. Zu den Taten hat er sich noch nicht geäußert.

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pol/kab

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