Gewitter und Orkanböen in der Nacht

Unwetter in der Rhein-Neckar-Region: Sturm hält Feuerwehr auf Trab – Baum blockiert A6

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In der Region stürmt es am frühen Morgen stark.

Heidelberg/Mannheim/Ludwigshafen - Der DWD gibt eine amtliche Warnung heraus. Am frühen Morgen gibt es starke Unwetter in der Region:

Update vom 20. Juni um 9:30 Uhr: Das Wetter kann sich derzeit einfach nicht entscheiden und schickt uns einen bunten Mix aus Sonne und Sturm. So beginnt der Tag mit einer Unwetterwarnung für den Norden Baden-Württembergs, Südhessen und für weite Teile der Rheinland-Pfalz. Angekündigt sind schwere Gewitter und Orkanböen! 

Obwohl die Sonne derzeit wieder scheint und Höchsttemperaturen bis zu 26 Grad angekündigt sind, könnte sich das im Laufe des Tages wieder ändern. Denn ab heute Nachmittag werden wieder Schauer und Gewitter erwartet, teilweise auch mit Starkregen und Hagel! 

Unwetter-Einsätze in der Region

Auf der A6 bei Hockenheim in Fahrtrichtung Walldorfer Kreuz/Heilbronn kippt am frühen Morgen ein großer Baum auf die Straße. Kurz vor der Brücke an der Tank- und Rastanlage Hockenheim blockiert dieser die rechte Fahrspur. Die Feuerwehr muss mit einer Drehleiter arbeiten, um den Baum zu beseitigen. Die Spur ist bis in die Morgenstunden voll gesperrt. 

Ein Baum fällt auf die A6. Die Feuerwehr muss den Weg wieder frei machen. 

In Südhessen verläuft der Sturm ohne größere Schäden. Im Landkreis Bergstraße muss allerdings die L3409 zwischen Zotzenbach und Kreidach gesperrt werden, da mehrere Bäume auf den Fahrweg umgestürzt sind. Die Feuerwehr ist im Einsatz, um die Straße wieder frei zu machen. 

Brand durch Blitzeinschlag: Haus nach Unwetter in Ladenburg unbewohnbar

Auch in Ladenburg sind die Rettungskräfte ab 1 Uhr vermehrt im Einsatz. In ein Mehrfamilienhaus in der Breslauer Straße schlägt ein Blitz ein und setzte den Dachstuhl in Brand! Die Feuerwehr ist it acht Fahrzeugen und 43 Kräften vor Ort, kann den Dachstuhl aber nicht mehr retten – er wird völlig zerstört. 

Auch die Wohnung im Dachgeschoss wird durch die Flammen in Mitleidenschaft gezogen. Durch Löschwasseschäden ist das gesamte Haus derzeit unbewohnbar, sodass die acht Bewohner an einem anderen Ort unterkommen müssen. Der Schaden beträgt etwa 150.000 Euro. Die Straße ist für den Einsatz etwa zwei Stunden gesperrt gewesen. 

Sonst ist die Region, außer einigen umgestürzten Bäumen, Bauzäunen, Mülltonnen und Dixi-Klos noch einmal glimpflich davon gekommen.

Wetter in Rhein-Neckar-Region: Warnung vor intensiver UV-Strahlung

Update vom 19. Juni: Auch am Mittwoch gibt der DWD eine Warnung von 11 bis 17 Uhr heraus: Denn die UV-Strahlen sind heute besonders intensiv. Rund um Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen sollte man daher auf lange Aufenthalte in der Sonne zwischen 11 und 15 Uhr verzichten und bis 17 Uhr mit erhöhter Vorsicht. Doch auch im Schatten sollte ein sonnendichtes Hemd, lange Hosen, eine Kopfbedeckung und eine Sonnenbrille getragen werden. Die Temperaturen steigen heute auf 31 Grad an und auch abends ist nicht mit einer Abkühlung zu rechnen.

DWD gibt amtliche UV-Warnung heraus.

Update vom 18. Juni: Der Sommer ist so langsam aber sicher endgültig aus seinem langen Schlaf erwacht – am Dienstag (18. Juni) kratzt das Thermometer in der gesamten Metropolregion an der 30-Grad-Marke. Doch leider hat das tolle Wetter auch eine Kehrseite, denn der Deutsche Wetterdienst hat eine amtliche Warnung wegen hoher UV-Strahlung für die gesamte Rhein-Neckar-Region herausgegeben. Dabei werden laut Meldung „ungewohnt hohe Werte“ erreicht. 

Heißt: Bis 17 Uhr sollten längere Aufenthalte im Freien unbedingt vermieden werden! Und am besten ein sonnendichtes Hemd und lange Hosen tragen und Sonnencreme mit UVB- und UVA-Schutz auftragen. Gleiches gilt übrigens auch für Schattenbereiche, wo die Kraft der Sonne nicht unterschätzt werden sollte.

Woche startet mit viel Sonne und Hitze in Rhein-Neckar-Region

Update vom 17. Juni: Nach dem wechselhaften Wochenende soll es diese Woche richtig warm werden. Am Montag sind, laut Deutschem Wetterdienst, bis zu 22 Grad in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz möglich. Dienstags wird es dann sogar richtig sommerlich mit bis zu 30 Grad! Erst am Donnerstag kann es wieder zu Regenschauern und sogar Gewittern kommen. Vor allem in der Nacht auf Freitag soll es sehr ungemütlich und nass werden.

Zur Info: 

Das Klima in der Heidelberger Region, in geschützter Lage zwischen Pfälzerwald und Odenwald ist ganzjährig mild. 

Laut Wikipedia wird das Wetter zu 65 Prozent durch die Zufuhr von maritimen Luftmassen aus westlichen Richtungen bestimmt. Im Vergleich zur nahen Rheinebene bewirkt die spezielle Lage Heidelbergs am Ausgang des Neckartals eine überdurchschnittliche Häufigkeit von Ostwinden. Die Hänge des nahe gelegenen Odenwalds begünstigen Wolkenbildung und Niederschläge. Die Deutscher Wetter Dienst-Klimastation in Heidelberg misst zwischen 1971 und 2000 eine Durchschnittstemperatur von 11,1 °C und eine Niederschlagsmenge von 745 mm pro Jahr. 

Der wärmste Monat ist in Heidelberg meist der Juli mit durchschnittlich 20,1 °C, der k älteste der Januar mit 2,5 °C. Temperaturen über 30 °C sind im Hochsommer keine Seltenheit. Die meisten Niederschläge fallen im Ju li, und der trockenste Monat ist der Februar.

Abwechslungsreiches Wochenende in Rhein-Neckar-Region rund um Heidelberg

Update vom 13. Juni: Das Wochenende steht vor der Tür. Nach der durchwachsenen Woche mit maximal 22 Grad, lässt der Donnerstag auf besseres Wetter in der Rhein-Neckar-Region hoffen. Doch wird es nun wieder sommerlich? Leider nein!

Am Freitag (14. Juni) wird es in Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen zwar bis zu 25 Grad warm, aber es bilden sich im Laufe des Mittags Wolken und die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei 65 Prozent. 

Am Samstag geht es bewölkt weiter. Erst am Abend lockert sich der Himmel etwas auf und wir dürfen bei maximal 23 Grad auf Sonne hoffen. Anschließend können in der Nacht Gewitter auftreten. 

Auch der Sonntag startet mit Regenschauern bei 19 Grad. Gegen Mittag wird das Wetter etwas sonniger, dennoch werden lediglich Höchstwerte von maximal 23 Grad erreicht. Zumindest bleibt die Rhein-Neckar-Region vor weiteren Niederschlägen am Sonntag verschont.

Aufgepasst: Hitze + Gewitter! Gefährlicher Wetter-Mix erwartet uns diese Woche

Update vom 11. Juni: Dank Tief „Jörn“ müssen wir im Laufe der Woche immer wieder mit heftigen Gewittern rechnen. Wetter-Experten rechnen sogar mit großen Hagelkörnern, Starkregen und Orkanböen. Die gesamte Woche erwartet uns schwül-heißes Wetter bei Temperaturen von 19 bis zu 34 Grad. Auf Freibad-Wetter können wir zum Wochenende hin hoffen. Ab Freitag erwartet uns ein Mix aus Sonnen und Wolken bei angenehmen 27 Grad. 

Update vom 10. Juni: Der Pfingstmontag wird nass und kühl. In weiten Teilen Baden-Württembergs soll es zudem starke Unwetter geben. Dabei ist mit Gewittern, Starkregen und vereinzelten orkanartigen Böen zu rechnen! Während Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen davon wohl größtenteils verschont bleiben, soll es in Stuttgart, Heilbronn und Sinsheim stürmisch werden. Bis Mittwoch besteht hohes Unwetterpotenzial. Erst danach soll es wieder wärmer werden mit Temperaturen bis zu 28 Grad.

Stromausfall in mehreren Orten nach Unwettern

Update vom 8. Juni: In der Nacht auf Samstag fällt in einigen Ortschaften der Strom aus. Nicht nur in Teilen der Pfalz, auch im Rhein-Neckar-Kreis geht nichts mehr. Unter anderem in Ketsch, Altlußheim und Neulußheim. Es ist noch unklar, warum der Strom in den drei Gemeinden nicht geht. Der Stromausfall besteht auch noch am Samstagmorgen.

Die Polizei meldet weitere Einsätze: In Südhessen gehen zahlreiche Notrufe beim Rettungsdienst ein. Auch hier melden die besorgten Bürger überflutete Straßen und umgestürzte Bäume. Zahlreiche Zäune, Autos und Gebäude werden beschädigt. Wie hoch der Sachschaden ist, kann derzeit noch nicht beziffert werden.

Wie die Pfalzwerke auf Twitter mitteilen, kommt es in Teilen der Pfalz – vor allem in der Westpfalz – aufgrund des Unwetters zu Stromausfällen. Es werde versucht, die Stromversorgung schnellstmöglich wieder herzustellen. Auch in Ketsch (Rhein-Neckar-Kreis) kommt es am Freitagabend zu Stromausfällen

Unwetter am Freitag: Erste Einsätze im Rhein-Neckar-Kreis

Update 7. Juni: Um 18:17 Uhr wird die Feuerwehr Brühl alarmiert, sie muss zu vier Einsatzstellen ausrücken. So sind Gullys verstopft und übergelaufen und mehrere Bäume umgestürzt. 

Eine Tanne stürzt in Brühl aufgrund des Unwetters um.

DWD warnt vor heftigen Unwetter in Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen

Update 7. Juni: Der DWD gibt eine Unwetter-Vorwarnung für Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen der Stufe Orange aus. Das heißt im Laufe des Nachmittags können sich im Rhein-Neckar-Kreis und in der Pfalz schwere Gewitter zusammenbrauen. Es drohen schwere Sturmböen bis zu 100 km/h, vereinzelt sind auch Orkanböen um die 120 km/h nicht ausgeschlossen. Auch Starkregen und größerer Hagel zwischen 2 und 3 Zentimetern ist möglich, so der DWD. Die Warnung gilt am Freitag (7. Juni) ab 16 Uhr bis Samstag (8. Juni) 0 Uhr.

Die Hitzewelle ist (vorerst) vorbei – jetzt folgen tägliche Gewitter!

Update, 5. Juni: Die Hitzewelle in Deutschland ist vorerst vorbei. In der Nacht zum Mittwoch wehen Böen von bis zu 90 km/h durch Rheinland-Pfalz. Im Südwesten wird es in den nächsten Tagen nicht wirklich besser: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Mittwoch zwar eine erneute Hitzewarnung herausgegeben – allerdings könnten sich am Abend im Südwesten neue Gewitter zusammenbrauen

Auch das Wochenende soll keine wirklichen Wetterwechsel bringen. Am Freitag zieht laut DWD von Westen her ein neues Tiefdruckgebiet nach Deutschland. Auch am Samstag könnte es in Teilen Deutschlands etwas kühler werden. Spätestens am Montag können wir uns aber wieder über Sommerwetter freuen. 

Update 4. Juni, 15:04 Uhr: Ein stürmischer und heißer Start in die Woche. Am Montag (3. Juni) gewittert es teilweise schwer in der Rhein-Neckar-Region. Das wird einem Fahrradfahrer, der in Heidelberg in der Altstadt unterwegs ist, zum Verhängnis: Gegen 17:30 Uhr stürzt der 28-Jährige, weil er einem entgegenkommenden Fahrradfahrer ausweichen muss. Dieser muss wiederum einem Verkehrsschild ausweichen, das wegen des Sturms umgestürzt ist. Der Mann schlägt mit dem Kopf gegen eine Steinmauer auf und bleibt schwer verletzt auf der Straße liegen. Er wird ins Krankenhaus eingeliefert und stationär aufgenommen.

Doch von schweren Gewittern bleibt Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen die nächsten Tage erst einmal verschont. Im Gegenteil: Der DWD spricht eine Hitzewarnung für die Rhein-Neckar-Region aus. Mannheim gehört am Dienstag (4. Juni) sogar zu den heißesten Orten Deutschlands mit knapp 30 Grad im Schatten. Auch am Mittwoch (5. Juni) geht es mit bis zu 33 Grad sommerlich weiter. Am Donnerstag (6. Juni) folgt dann der plötzliche Temperatursturz mit Höchstwerten von gerade einmal 19 Grad und Regen. 

Nach Hitze folgt Donnerwetter: DWD warnt vor schweren Gewittern

Update 17:20 Uhr: Im Bereich des Polizeipräsidiums Karlsruhe kommt es innerhalb weniger Stunden zu 50 witterungsbedingten Einsätzen. Dabei handelt es sich vor allem um umgestürzte Bäume, die Straßen blockieren. In einem Fall hat ein Baum zwei geparkte Autos unter sich begraben. Heruntergewehte Holzbalken und Baumaterialien haben in Karlsruhe mindesten sechs geparkte Autos beschädigt. Auch in Heilbronn müssen die Einsatzkräfte rund 17 Mal ausrücken. Die A6 im Bereich Bad Rappenau muss für kurze Zeit gesperrt werden, weil die Straße überschwemmt worden ist. 

Update 16:36 Uhr: Aufgrund des schweren Unwetters ist der Flugbetrieb am Frankfurter Flughafen gegen 15 Uhr größtenteils eingestellt worden. Viele Flüge fallen aktuell aus oder werden mit deutlicher Verzögerung starten.

Update vom 3. Juni, 14:50 Uhr: Endlich ist der Sommer da. Nachdem wir im Mai vergeblich auf Freibad-Wetter gewartet haben, startet der Juni umso schöner. Doch mit der Hitzewelle kommt auch direkt das Donnerwetter. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt bereits am Montag (3. Juni) vor starkem Gewitter. 

Vor allem in Mannheim und Ludwigshafen gibt es bereits am frühen Nachmittag trotz 30 Grad eine Wetterwarnung der Stufe Orange. Der DWD gibt eine amtliche Warnung vor starkem Gewitter aus. Es können Sturmböen von bis zu 75 km/h, Starkregen und sogar Hagel auftreten. Doch auch in Heidelberg könnte es gegen Abend zu starken Unwettern der Stufe Rot kommen mit schweren Sturmböen, Hagel und Starkregen. Aktuell (14:08 Uhr) gibt es jedoch nur eine Vorwarnung. Auch die Warnapp „Nina“ gibt um 14:30 Uhr eine Warnung für die Stadt Mannheim, Ludwigshafen und die Region aus.

Doch bereits am Dienstag (4. Juni) soll sich das Wetter in Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen und der Region bereits bessern. Bis zur Wochenmitte können wir mit sommerlichen Temperaturen von bis zu 30 Grad rechnen und somit den Feierabend in den Freibädern oder Badeseen der Region verbringen.

Dank Hoch „Pia“: Der Sommer startet am Wochenende richtig durch!

Ursprüngliche Meldung vom 1. Juni: Pünktlich zum meteorologischen Sommeranfang am 1. Juni schaltet auch das Wetter auf Sommer um. Fast überall wird am Samstag nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) die Sonne bei Temperaturen um 25 Grad und mehr scheinen. Dank Hoch „Pia“ reicht es am Sonntag in der Mitte und im Südwesten Deutschlands sogar für einen Hitzetag - die Meteorologen halten Spitzenwerte von bis zu 32 Grad für möglich.

„Bislang lag die höchste Temperatur dieses Jahr bei 28,1 Grad“, sagt eine Meteorologin des Wetterdienstes. Mancherorts soll es auch gewittern. Die Regenjacke könne man meist zu Hause lassen und stattdessen die Badehose einpacken. Selbst im Norden zeige sich nach dem durchwachsenen Wetter tags zuvor am Samstag häufig die Sonne, es bleibe meist trocken.

Nur im Südosten bildeten sich Quellwolken und es könne örtlich gewittern. Die Höchstwerte erreichen der Vorhersage des DWD zufolge 24 bis 29 Grad, nahe der Küste ist es kühler. Der Himmel ist laut den Experten nahezu überall strahlend blau, nur im südöstlichen Bergland können sich ein paar Wolken zeigen.

jab

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