„Weinheim ist bunt“

Eine Stadt stellt sich gegen die NPD

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Polizeibeamte stehen am 20.04.2013 in Weinheim vor einer Gruppe Gegendemonstranten. Die rechtsextreme NPD hat in Weinheim ihren Bundesparteitag begonnen.

Weinheim - Es brachte alles nichts. Die Stadt Weinheim muss einer Gerichtsentscheidung folgen und einen zweiten Bundesparteitag der rechtsextremistischen NPD in der Stadt dulden. Bürger wollen ihr den öffentlichen Raum streitig machen.

Anti-Rechts-Bündnisse und Parteien haben Bürger dazu aufgerufen, sich gegen den Bundesparteitag der rechtsextremistischen Partei NPD am Wochenende in Weinheim zu versammeln. Aller rechtlicher Bemühungen zum Trotz muss die Stadt der NPD am Samstag und Sonntag die Stadthalle für die Veranstaltung überlassen (MANNHEIM24 berichtete).

„Weinheim ist bunt und nicht braun“, sagte Bürgermeister Torsten Fetzner. Die Stadt werde der rechtsextremistischen Partei zeigen, dass Toleranz und Offenheit gegenüber anderen Kulturen für die Stadt ein hohes Gut seien. Die Stadt unterstütze ausdrücklich die friedliche Protestaktion, die das Bündnis für ein buntes Weinheim am Samstag (9:30 Uhr) vor der Stadthalle geplant hat. 

Der Polizei zufolge weiß der Veranstalter bislang aber selbst noch nicht, wie viele Teilnehmer so spontan in den Südwesten kommen können. Das erschwere auch die Einsatzplanung. „Wir werden aber einen polizeilichen Einsatz fahren und vor Ort sein“, sagte eine Sprecherin.

dpa/rob

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