Im Dampfbad

Schon wieder: Exhibitionist masturbiert vor 2 Frauen im Miramar!

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Das Freizeitbad Miramar in Weinheim. (Archivbild)

Weinheim - Die schlechten Nachrichten rund um's Freizeitbad Miramar wollen einfach nicht abreißen: Schon wieder werden zwei Frauen Opfer sexueller Belästigung!

Am Samstag (25. August) werden zwei junge Frauen im Alter von 24 und 26 Jahren aus dem Raum Mainz Opfer eines Exhibitionisten im Freizeitbad Miramar

Der 50-Jährige setzt sich gegen 21 Uhr im Dampfbad des Saunabereichs gegenüber den beiden Frauen und soll daraufhin angefangen haben, zu masturbieren! Dabei habe er die beiden Frauen immer wieder angeschaut, schreibt die Polizei in einer Pressemitteilung.

Besonders dreist: Wie das Miramar am Montagnachmittag (27. August) mitteilt, soll eine Angestellte des Bades währenddessen im Dampfbad gewesen sein! „Wie in fast allen anderen Fällen, passieren solche Vorfälle unvorhersehbar und in diesem Fall besonders dreist. Meist dauern die Vorfälle nur wenige Sekunden an.“, heisst es in der Pressemitteilung. 

Als diese das Dampfbad verlassen, um duschen zu gehen, folgt er ihnen auch noch! Dann rufen sie zwei Mitarbeiter des Schwimmbads dazu, die den 50-Jährigen bis zum Eintreffen der Polizei in den Bademeisterräumen festhalten. Gegenüber einem Mitarbeiter räumt der 50-Jährige die exhibitionistische Handlung ein. 

Der Tatverdächtige wird zunächst zur Dienststelle gebracht und nach erkennungsdienstlicher Behandlung sowie Erhebung einer DNA-Probe wieder auf freien Fuß gesetzt. Das Kriminalkommissariat Mannheim ermittelt gegen ihn wegen Verdachts der exhibitionistischen Handlungen.

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„Wir bleiben bei unserer Null-Toleranz-Haltung“

So äußert sich Geschäftsführer Marcus Steinhart zu dem Vorfall: „Wir bleiben bei unserer Null-Toleranz-Haltung. Solche Vorfälle sind noch nie geduldet worden und werden das heute und in Zukunft auch nicht. Jeder Fall kommt zur Anzeige. Wie bei vergangenen Vorfällen auch, haben unsere Mitarbeiter besonnen reagiert, die Polizei informiert und den Tatverdächtigen einer möglichen Strafverfolgung zugeführt. Weiter wurde ein unbegrenztes Hausverbot ausgesprochen und ein Verwarnungsgeld in Höhe von 200 Euro eingezogen.“ 

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Trotz neues Sicherheitskonzepts

Erst im Juli hat das Bad ein neues Sicherheitskonzept vorgestellt. Neben einer erneuten Schulung aller Mitarbeiter soll die Zahl der Bademeister aufgestockt und ein ehemaliger Polizist als Sicherheitsfachmann angestellt worden sein.

Darüber hinaus gebe es ein eigenes Sicherheitspersonal – in hochfrequentierten Besucherzeiten werde zudem ein privater Sicherheitsdienst beschäftigt, der ausschließlich mit Kontrollgängen beschäftigt sei. 

Mehrere Übergriffe im Freizeitbad

Rund einen Monat nach einem schrecklichen Übergriff, bei dem ein 25-jähriger Mannheimer eine 49-jährige Frau im FKK-Bereich brutal attackiert und anschließend vergewaltigt hat, kommt es in dem Bad erneut zu einem sexuellen Übergriff! Diesmal wird eine 56-Jährige in einem Whirlpool im FKK-Bereich Opfer einer Vergewaltigung. Wenig später wird ein 48-jähriger Mann vorübergehend festgenommen. Ein weiterer ähnlicher Fall ereignet sich im März diesen Jahres.

jab/pol

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