Laboruntersuchung bestätigt

Tragischer Tod eines Jungen in Walldorf: Schwerer Verlauf der Grippe!

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Die Notaufnahme einer Klinik. (Symbolbild)

Walldorf - Der Tod eines Jungen versetzt Eltern in der Region in Angst und Schrecken. Es kursierten falsche Gerüchte über einen tödlichen und unbekannten Virus! Jetzt ist die Todesursache geklärt:

Nach dem tragischen Tod eines Schülers aus Walldorf hat es viele Gerüchte um die Ursache gegeben. Jetzt hat die Uniklinik Heidelberg die endgültigen Laborergebnisse vorliegen:

Der Junge habe sich mit der saisonalen Grippe ‚Influenza Typ B‘ angesteckt, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes Rhein-Neckar-Kreis. Doch aufgrund einer bakteriellen Zweitinfektion habe diese einen schweren Verlauf genommen!

„Bei einer durch Viren geschwächten Lunge kann es zu einer zusätzlichen bakteriellen Infektion kommen“, erklärt Dr. Andreas Welker, Arzt im Gesundheitsamt der Kreisbehörde. Dies sei eine seltene, aber bekannte Komplikation.

„Wir sind sehr betroffen von dem Tod des Jungen und sprechen den Eltern und Angehörigen unser tiefes Mitgefühl aus“, sagt die Sprecherin des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis, Silke Hartmann.

Weiter bestätigt das Landratsamt, dass das Kind an keinem unbekannten, tödlichen Virus verstorben sei. „Für die Bevölkerung besteht somit keine besondere gesundheitliche Gefährdung“, so der Amtsarzt.

Auch ein Zusammenhang mit dem Fall einer Hirnhautentzündung in Lindenfels, wie in den sozialen Medien dargestellt wurde, bestehe nicht, sagt der Arzt klar. 

Es handele sich um einen „traurigen und tragischen Einzelfall“ im Rhein-Neckar-Kreis.

jab/pm

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