Unternehmen plant Personalumbau

SAP ist wertvollste deutsche Marke!

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Rund 4.400 SAP-Mitarbeitern könnte der Jobverlust drohen.

Walldorf - Um in der sich schnell wandelnden Technologiewelt mithalten zu können, will der Softwarekonzern SAP sich wieder einmal erneuern. Derzeit ist die Marke die wertvollste Deutschlands:

Meldung vom 4. Januar, 17:22 Uhr: Laut der Studie ,Brandz Top 50 Most Valuable German Brands 2018' ist SAP die wertvollste deutsche Marke! Sie toppt damit Unternehmen wie Telekom, BMW, Mercedes, DHL und ALDI. 

Der Softwarehersteller ist rund 49 Milliarden US Dollar wert, global betrachtet landet SAP damit auf Platz 17. 

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SAP baut erneut um: Tausende Stellen betroffen!

Meldung vom 29. Januar, 12:17 Uhr: Europas größter Softwarehersteller SAP plant einen weiteren Umbau beim Personal. Der Konzern werde zum ersten Mal seit 2015 ein unternehmensweites Restrukturierungsprogramm umsetzen, heißt es am Dienstag. 

Oft gelesenVorstandswechsel! SAP-Chef wirft überraschend hin

SAP werde Mitarbeiter umschulen, auf andere Positionen versetzen und in einigen Fällen auch mit Abfindungen in den Vorruhestand schicken, damit die Firma mit den Veränderungen in der Technologiebranche mithalten könne, sagte SAP-Chef Bill McDermott in Walldorf. Trotzdem soll die Mitarbeiterzahl weiter wachsen. 

SAP-Chef Bill McDermott (Archivfoto)

Letzter SAP-Umbau in 2015

Zuletzt hatte SAP rund 96 500 Beschäftigte. „Nächstes Jahr könnten es 105.000 in unserem Unternehmen sein“, sagt McDermott. Auch am Stammsitz in Walldorf dürften am Ende des Jahres mehr Menschen arbeiten als derzeit, betont Finanzchef Luka Mucic. Beim letzten Umbau dieser Art 2015 hatte der Konzern gut 3.000 Stellen abgebaut und Mitarbeiter dazu bewegt, auf eine andere Position zu wechseln oder mit hohen Abfindungen das Unternehmen zu verlassen. 

Das aktuelle Programm ziele auf eine noch höhere Zahl, sagt Mucic. „Wenn unsere Berechnungen stimmen, (...), dann sprechen wir hier vielleicht von 4.400 Jobs, also 4,5 Prozent unserer Beschäftigten." Die Gespräche mit den Betriebsräten sollen im Februar beginnen. 

Auch tausenden Mitarbeitern bei Kaufhof müssen aktuell bangen: Ihnen droht wegen einem massiven Stellenabbau der Jobverlust. 

Neue Technologien bei SAP

Durch die Umstellung werden Jobs bei SAP überflüssig – während in den Wachstumsbereichen eingestellt wird. War es 2015 vor allem das so genannte Cloud Computing, bei dem Software über Server aus dem Internet zur Verfügung gestellt wird, geht es diesmal auch um Technologien für künstliche Intelligenz oder das Internet der Dinge. Darunter versteht man intelligent vernetzte Geräte oder Maschinen. 

Auch 2015 beschäftigte SAP am Ende mehr Menschen als zuvor. Die Kosten für das aktuelle Programm sollen zwischen 800 und 950 Millionen Euro liegen. Dem gegenüber stünden Einsparungen von 750 Millionen bis 850 Millionen Euro. Zuletzt wuchs der Konzern vor allem dank der Nachfrage nach Software zur Miete aus dem Internet stark - das soll sich nach der Planung fortsetzen. 

dpa/kab

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