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Der Hockenheimring wurde mobilfunktechnisch so ausgestattet, dass alles 120.000 Besucher störungsfrei telefonieren und im Internet surfen können.

Mobilfunkversorgung erweitert

Hockenheimring: Surfen, was das Zeug hält

Formel-1-Fans dürfen sich am kommenden Wochenende (19./20. Juli) nicht nur auf ein heißes Rennen beim Großen Preis von Deutschland freuen: Durch eine verbesserte Mobilfunkversorgung können sie im Internet surfen und Nachrichten versenden, was das Zeug hält.

Mit einer Investition von rund 1,2 Millionen Euro hat Vodafone den Hockenheimring in einen Mobilfunk-Hotspot verwandelt, heißt es in einer Pressemitteilung. Dafür hat das Düsseldorfer Telekommunikationsunternehmen ein so genanntes Kleinzellenfunknetz mit 89 zusätzlichen Antennen errichtet, die die Kapazität der bestehenden Basisstationen im Motodrom und an der Rennstrecke erweitern. Das neue Netz ermöglicht es, dass die bis zu 120.000 Besucher auf allen Tribünen störungsfrei telefonieren, Nachrichten versenden und im Internet surfen können. Das gilt natürlich auch für das Fahrerlager.

Jede einzelne der 89 Antennen deckt einen Abschnitt von etwa 300 Metern Radius ab und versorgt dort jeweils rund 3500 Zuschauer mit Mobilfunktechnik. Durch diese kleineren Versorgungsbereiche wird das gesamte Netz noch stabiler und es können sich viel mehr Nutzer gleichzeitig einwählen als es bei herkömmlichen Macro-Zellen beziehungsweise Standartmobilfunkstationen möglich wäre. 

Möglich macht die Erweiterung der Mobilfunkversorgung auch am Hockenheimring ein vier Milliarden Euro umfassendes Ausbauprogramm, mit dem Vodafone in den nächsten zwei Jahren bundesweit massiv in Deutschlands Infrastruktur investiert.

pm/kb

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