Versuchte Tötung in Viernheim

3.000 Euro Belohnung! Wer weiß was oder kennt den Täter?

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Viernheim - Wer hat im April einen Mann durch Schüsse lebensgefährlich verletzt? Bis jetzt tappt die Polizei noch im Dunkeln, doch dieses Plakat soll den Mann ausfindig machen:

Am 7. April hören Anwohner der Lampertheimer Straße Knallgeräusche und alarmieren umgehend die Polizei. Sie kann einen 41-jährigen Mann, der durch Schüsse lebensgefährlich verletzt wurde, im Hinterhof auffinden.

Sofort starten die Beamten eine Fahndung nach dem Täter, doch sie bleibt bislang erfolglos. Auch Handzettel bringen die Polizisten nicht weiter.

Versuchte Tötung: Polizei fahndet mit Plakaten nach Täter – 3.000 Euro Belohnung

Weitere Einbeziehung der Öffentlichkeit

Am Mittwochmorgen hängen die Staatsanwaltschaft Darmstadt und das Polizeipräsidium Südhessen mehrere Plakate in Viernheim auf, die dazu aufrufen, Zeugenhinweise einzureichen. „Wir erhoffen uns, dass die Hinweise uns zu dem Täter oder den Tätern führen“, meint Staatsanwältin Barbara Sieger. 

Staatsanwältin Barbara Sieger und Sven Martin von der Kriminalpolizei hängen ein Plakat an der Polizeiwache auf.

Zeugen, die der Polizei wichtige Anhaltspunkte zur Ergreifung des oder der Täter geben, können eine Belohnung in Höhe von 3.000 Euro bekommen. „Es soll ein finanzieller Anreiz sein“, erklärt die Staatsanwältin.

Neue Informationen zur Tat

Am Mittwoch gibt Barbara Sieger zudem neue Details zum Fall bekannt. Der Täter hat mehr als zehn Mal auf sein Opfer geschossen und es dabei sechs Mal getroffen. Dadurch wurde der jetzt 42-Jährige am Bein und am Körper getroffen. Laut der Staatsanwältin befindet sich der Geschädigte immer noch im Krankenhaus.  

Die Kriminalpolizei geht derzeit von privaten Hintergründen aus, die den Täter veranlasst haben zu schießen. 

Insgesamt werden 30 Plakate in der Stadt teilt. Dies soll ein „letzter Appell“ an die möglichen Zeugen sein. Falls es bis September allerdings immer noch keine neue Indizien gibt, wollen sich die Staatsanwaltschaft und das Polizeipräsidium an die Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst“ wenden.

pol/jol

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