Ermittlungen dauern an

Babyknochen-Fund in Viernheim: Mutter des kleinen Michael in Psychiatrie!

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Im September 2017 findet ein Spaziergänger Babyknochen in einem Waldstück in Viernheim. (Archivfoto)

Viernheim - Ein Jahr ist es her, als die Knochen des kleinen Michael in einem Waldstück gefunden werden. Die Mutter des Kindes sitzt im Gefängnis – bis jetzt:

Gut ein Jahr nach dem Fund von Babyknochen in einem Waldstück in Viernheim wird weiter gegen die Mutter ermittelt. Bis zum Abschluss müssten weitere Ergebnisse abgewartet werden, sagt ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Darmstadt am Dienstag (4. September). 

Die Mutter sitzt seit April wegen des Verdachts auf versuchten Totschlag an ihrem Sohn Michael in Untersuchungshaft. Inzwischen sei die aus Mannheim stammende Frau in einer psychiatrischen Klinik untergebracht! 

Menschliche Überreste? Pilzsammler findet Knochen! 

Das Skelett des Kindes steckte in einer Wickeltasche. Den Ermittlungen zufolge kam das Baby am 22. März 2017 auf die Welt und lebte mindestens drei Wochen. Der Säugling soll bereits mit Drogen in Berührung gekommen sein.

Die Ermittlungen und Fahndungsaufrufe, zuletzt in der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY...ungelöst“ am 31. Januar, haben ein hohes Hinweisaufkommen ausgelöst, wie die Polizei am Mittwoch (11. April) bestätigt. Vier der rund 40 Hinweise„haben sich konkret auf Frauen bezogen, die als mögliche Mütter in Betracht kommen konnten“, so die Polizei in einer Mitteilung.

Auf die Mutter sind die Ermittler nach einem Hinweis der Sonderkommission ‚Renatus‘ gekommen. Diese untersuchen den Todesfall eines Babys, das im Pfingstbergweiher in Mannheim entdeckt wurde. Hier gibt es noch keine konkreten Hinweise auf die Mutter.

jab/dpa

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