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Corona-Verordnung in RLP: Diese Knallhart-Regeln gelten ab sofort

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Von: Katja Becher

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Rheinland-Pfalz – Am Mittwoch (24. November) tritt eine neue Corona-Verordnung in Kraft, die weitere Einschränkungen für Ungeimpfte im öffentlichen Leben vorsieht. Die Regeln im Überblick:

Wegen des sich rasend schnell ausbreitenden Coronavirus und der angespannten Lage in den Kliniken hat die Landesregierung von Rheinland-Pfalz eine neue Corona-Verordnung erlassen. Sie tritt am Mittwoch (24. November) in Kraft, am selben Tag wie das Bundesinfektionsschutzgesetz. Gleichzeitig sollen acht von früher 32 Impfzentren in Rheinland-Pfalz wieder aufmachen, um Tempo ins Impfen zu bringen. 

Grundlage für die Einschränkungen im Bundesland wird künftig nur noch die Hospitalisierungsrate sein. Diese liegt in Rheinland-Pfalz aktuell über drei. In der Ministerpräsidenten-Konferenz wurde vergangene Woche beschlossen, dass zwischen einem Wert von drei und sechs die 2G-Regel greifen soll. Vor allem ungeimpfte Menschen haben von diesem Mittwoch somit zu vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens keinen Zutritt mehr. Wie der Lockdown für Ungeimpfte in Rheinland-Pfalz aussehen wird:

Corona-Verordnung von Rheinland-Pfalz: Lockdown für Ungeimpfte ab Mittwoch

Den Lockdown für Ungeimpfte hatte Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD) bereits am Montag angekündigt. Ab Mittwoch gelte in Innenräumen für Erwachsene grundsätzlich die 2G-Regel. Das bedeutet, der Zutritt ist nur noch für Genesene und Geimpfte möglich. Von der 2G-Regel ausgenommen ist der Handel.

Für Kinder und Jugendliche gelten Ausnahmen im Lockdown. Demnach werden Kinder unter 12 Jahren komplett von der 2G-Regel ausgenommen, für Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren gelte laut Gesundheitsminister 3G. Jugendliche müssen neben dem Corona-Test aus der Schule dann für Freizeit-Aktivitäten einen zusätzlichen Test nachweisen.

Corona-Regeln in Rheinland-Pfalz: 3G in Nahverkehr und am Arbeitsplatz – Test-Vorgaben verschärft

Für die Arbeit und den öffentlichen Nahverkehr gilt ab Mittwoch in Rheinland-Pfalz 3G. Wer also am Arbeitsplatz mit Menschen in Kontakt kommt und nicht geimpft oder genesen ist, muss sich täglich testen lassen. Arbeitgeber müssen die Einhaltung der 3G-Regel kontrollieren und auch in Bussen und Bahnen soll es Kontrollen geben.

Auch bei den Test-Vorgaben verschärft Rheinland-Pfalz die Regeln: Mit der neuen Corona-Verordnung werden fast nur noch zertifizierte Corona-Tests von offiziellen Testcentern akzeptiert. Selbsttests gelten nur noch für Jugendliche unter 18 und für die Arbeit, wenn der Test vor Ort und unter Aufsicht durchgeführt wird. Schülerinnen und Schüler müssen sich künftig zwei Mal pro Woche im Rahmen der vorgeschriebenen Corona-Tests an Schulen testen. (kab/dpa)

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