300 Jobs bedroht

Stellenumbau gerät ins Stocken

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In Deutschland sind rund 300 der insgesamt 17 200 Stellen  bei der SE und Landesgesellschaft von den Umbauplänen bedroht

Die Verhandlungen über den geplanten Stellenumbau beim Softwarekonzern SAP sind in Deutschland ins Stocken geraten. Der Betriebsrat der SAP SE habe erklärt, die Gespräche nicht weiterführen zu wollen, hieß es vom Unternehmen und Betriebsrat am Sonntag einstimmig. 

Man habe keine Erläuterungen erhalten, warum welche Stellen betroffen seien, hieß es vom Betriebsrat. Ein SAP-Sprecher sagte, der Konzern sei der Informationspflicht als Arbeitgeber vollständig nachgekommen.

Der Konzern ist dabei, sein Angebot von fest installierter Software auf Abo-Modelle umzustellen - was sich auf der Personalseite niederschlägt, indem Jobs wegfallen. Unterm Strich will SAP Ende 2014 mehr Mitarbeiter beschäftigen als zu Jahresbeginn und den betroffenen Beschäftigten wenn möglich auch neue Jobs im Unternehmen anbieten. Bei Bekanntwerden der Umbaupläne hatte es geheißen, dass weltweit etwa drei Prozent der Mitarbeiter von der Restrukturierung betroffen sein werden.

In Deutschland sind nach Angaben des Betriebsrats rund 300 der insgesamt 17 200 Stellen hierzulande bei der SE und Landesgesellschaft von den Umbauplänen bedroht. Weltweit beschäftigt SAP rund 67 700 Mitarbeiter. Der nächste Schritt ist nun ein Schlichtungsverfahren, das nach Angaben des Betriebsrates Mitte September starten könnte. 
dpa

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