Natur, Kulinarik und Abenteuer

Urlaub in der Corona-Krise: Im Südwesten den Sommer verbringen

Heimaturlaub in der Corona-Krise: Für einen schönen Urlaub muss man nicht weit verreisen – auch im Südwesten gibt es Natur, Kulinarik und Abenteuer!

  • Aufgrund der Coronavirus-Pandemie gilt für viele Länder eine Reisewarnung.
  • Doch auch im Südwesten gibt es viele tolle Orte, um seinen Heimaturlaub zu verbringen.
  • Ob Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz oder Hessen: Hier wird jeder fündig, der Natur, Kulinarik oder Abenteuer sucht.
Das Jahr 2020 wird kein normales Urlaubsjahr, so viel steht fest. Fernreisen – sogar in die EU – sind zwar möglich, aber für viele Länder gilt eine Reisewarnung, aber so ganz auf Urlaub will man dann nicht verzichten. Glücklicherweise muss man nicht in den Flieger steigen oder Landesgrenzen passieren, um Urlaubsgefühle aufkommen zu lassen: Auch hier in Deutschland gibt es viele schöne Orte, die einen den Alltag und die Sorgen vergessen lassen. Und im Südwesten rund um die Metropolregion Rhein-Neckar finden Naturfreunde, Feinschmecker und auch Adrenalinjunkies viele Orte, um einen schönen Heimaturlaub zu erleben.

Abgesehen von den Klassikern unter den Tagesausflügen, wie dem Philosophenweg in Heidelberg, dem Technoseum in Mannheim oder dem Europapark in Rust gibt es noch so viele andere Orte, die sich für Deinen Heimaturlaub eignen. Ob Mammutbaumwald in Weinheim, Maultaschen in Baden oder Achterbahnen in Schwaben – der Südwesten hat viel zu bieten!

Heimaturlaub in der Corona-Krise: Das Kraichgau – „Land der 1000 Hügel“

Das Wanderparadies Kraichgau-Stromberg umfasst Schwarzwald, Odenwald sowie die Oberrheinische Tiefebene. Sanft geschwungener Weinberge, steile Weinhänge und verwunschene Schlösser und Burgruinen schmücken hier die Landschaft. Kleine Örtchen und malerische Fachwerkstädtchen versetzen die Besucher in eine andere Zeit. Wer sich für mittelalterlicher Fachwerkbaukunst interessiert, sollte sich den Eppinger Fachwerkpfad nicht entgehen lassen! Zu den atemberaubendsten Wanderwegen der Region zählen außerdem der Weg „Durch König Friedrichs Jagdrevier“ und die Route „Kleine Weinorte, große Geschichte“

Neben idyllischen Weingütern, Schlössern und Burgen erwartet die Besucher beeindruckende und geschichtsreiche Klöster. Begib Dich auf die Spuren der Mönche bei einem Besuch des Klosterkomplexes in Maulbronn, welches zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Maulbronn gilt als die Geburtsstätte der Maultaschen. Der Legende nach erhielten die Zisterziensermönche des Klosters Maulbronn (daher auch der Name „Maultasche“) herrliches Fleisch, jedoch mitten in der Fastenzeit! Da der allmächtige Herrgott alles sieht, zerkleinerten sie das Fleisch, vermischten es mit grünen Kräutern und Spinat und versteckten es zu guter Letzt in einem Teigmantel. Dies verschaffte der leckeren Schlemmerei auch seinen Beinamen „Herrgottsbscheißerle“.

Der Erlebnispark Tripsdrill bei Stuttgart bietet inmitten schwäbischer Idylle abenteuerliche Wildwasserfahrten und rasante Achterbahnen. Der Erlebnispark startet am 29. Mai verspätet in die neue Saison und ab 18. Mai sind auch wieder außergewöhnliche Übernachtungen in komfortablen Baumhäusern oder gemütlichen Schäferwägen im Natur-Resort möglich. Im Eintritt des Erlebnisparks ist auch das Wildparadies Tripsdrill enthalten mit rund 50 Tierarten, Greifvogel-Show und Wolfs- und Bärenfütterungen.

Heimaturlaub im Pfälzerwald: Paddeln und Plantschen im eingetragenen Naturdenkmal

Der Gelterswoog ist der größte Stausee in Rheinland-Pfalz bei Kaiserslautern und seit 1978 ein eingetragenes Naturdenkmal. Er liegt inmitten eines Naturschutzgebiets mit weiteren Seen und Mooren. Der mit seinen blühenden Seerosen bedeckte Stausee ist beinahe vollständig vom Pfälzerwald umschlossen und beherbergt zahlreiche geschützte Pflanzen- und Tierarten. Schwimmen im frischen Wasser, Kanu- oder Bootfahren: der Gelterswoog bietet eine Vielzahl an möglichen Freizeitaktivitäten. Auch für Aktivitäten an Land ist vor Ort gesorgt: Ob Wandern, Fuß- oder Volleyball, ein Tag auf dem Abenteuerspielplatz oder doch einfach nur eine kühle Weinschorle im Biergarten genießen.

Heimaturlaub: Natur pur beim Wandern genießen. (Symbolbild)

Heimaturlaub im Südwesten: Nordamerika in der Kurpfalz?

Ein weiteres Wanderjuwel für den Heimaturlaub im Südwesten ist die Kurpfalz. Schon die Römer schwärmten von dem fast mediterranen Klima der Region und pflanzten die ersten Weinreben an, aus denen sich heute international bekannte Weinsorten entwickelten. Hier befindet sich ein Teil des bekannten Fernwanderwegs. Der „Neckarweg“ orientiert sich wie der Name schon sagt entlang des Neckar von der Neckarquelle Schwenninger Moos über Bad Wimpfen bis Heidelberg geradewegs durch den Odenwald bis zur Mündung in Mannheim.

Heimaturlaub in Hessen: Im Weinheimer Exotenwald ragen urzeitliche Mammutbäume empor.

Wer Lust auf einen kurzen Abstecher nach Nordamerika hat, muss nicht in den Flieger steigen, sondern kann ganz gemütlich mit der Straßenbahn Linie 5 von Mannheim oder Heidelberg fahren. Denn im Weinheimer Exotenwald ragen urzeitliche Mammutbäume empor, die einen eher an die Wälder Kaliforniens erinnern, statt an Hessen. Abgesehen von den Mammutbäumen tummeln sich hier eine Vielzahl an botanischer Exoten aus aller Welt und machen einen Spaziergang zu einer wahren Weltreise.

Heimaturlaub in der Corona-Krise: So abwechslungsreich ist der Odenwald

Der Odenwald hat viel zu bieten, für Heimaturlauber, die Natur genießen wollen. Doch abgesehen vom Wandern fühlen sich Wasserratten im Odenwald pudelwohl, denn auf der Kocher und der Jagst kann man Kanu- und Kayaktouren unternehmen.

Über Zwingenberg an der hessischen Bergstraße durchquert der 130 Kilometerlange Nibelungensteig ebenfalls den Odenwald. Beim Wandern in die mystische Welt der Nibelungen eintauchen, auf den Spuren von Sagen, Riesen und Rittern durchquert man reizvolle Landschaften und beeindruckende Naturdenkmäler – wen packt dabei nicht das Entdeckerfieber?

mw

Rubriklistenbild: © obs/BKK Pfalz/Florian Stuhlfauth

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