Umgestürzte Bäume, abgebrochene Äste

Sturm Gonzalo ‚verschont‘ Metropolregion!

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Im Dauereinsatz: Ein Feuerwehrmann in Freiburg beseitigt einen umgestürzten Baum.

Mannheim - Das Unwetter, das über den Südwesten gefegt ist – zum Glück hinterlässt es ‚nur‘ Sachschäden durch umgestürzte Bäume, geflutete Keller. Und keine Verletzten. Die Nacht.

Vom Winde verweht...

Die Sturmnacht im Südwesten. Auch in Mannheim und der Rhein-Neckar-Region hat sie ihre Spuren hinterlassen. Wenn auch glücklicherweise lange nicht so schlimm, wie in Stuttgart oder dem Schwarzwald um Freiburg.

Wichtigste Erkenntnis: Laut Polizei und Feuerwehr gab es keine Verletzten!

Die kalten Temperaturen, die der Sturm ‚mitgebracht‘ und somit den Altweibersommer verdrängt hat, bescherten dem Feldberg (1.493 Meter hoch) sogar den ersten Schnee.

Im Mannheimer Stadtteil Waldhof stürzte ein Baum auf ein Hausdach – rund 3.000 Euro Schaden. Zwei geparkte Autos wurden durch einen Baum in Hemsbach beschädigt (15.000 Euro), im pfälzischen Wörth demolierte ein abgebrochener Ast ebenfalls ein Auto (18.000 Euro).

In Edenkoben löste das Unwetter einen Stromausfall aus. In Landau wurde zudem die Glastür einer Bank durch das Unwetter beschädigt.

Auch Südhessen blieb vom Sturm weitgehend verschont. Trotzdem ‚bitter‘ für die Betroffenen: Einige Keller liefen voll Wasser.

Überflutete Straßen und lahmgelegte Bahngleise gab es dagegen ‚nur‘ in südlicheren Gefilden. So kam etwa der Bahnverkehr zwischen Pforzheim und Nagold sowie zwischen Freiburg und Titisee-Neustadt vorübergehend zum Stillstand.

Diese Ampelanlage in Stuttgart hat zerlegt.

Bei der Murrbahn sorgte ein Blitzeinschlag in einem Stellwerk für Stillstand, wegen Oberleitungsstörungen kam es in Stuttgart zu Verspätungen. 

So hatten Polizei und Feuerwehr in der Landeshauptstadt alle Hände voll zu tun.

„Wir haben über 100 Einsätze, keinen Überblick, keine Verletzten“, so ein Polizei-Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur dpa.

Ebenfalls umgestürzte Bäume und Bauzäune in Karlsruhe und Reutlingen. Verletzt wurde nach ersten Angaben auch dort niemand. Die Feuerwehren in Pforzheim, im Enzkreis und in Schwäbisch Hall kämpften zudem mit abgedeckten Dächern. 

dpa/pek

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