Staatsanwaltschaft ermittelt 

Verfolgungsjagd auf A6: Psycho-Raser landet mit Vollkaracho in der Klapse 

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Nach einer Verfolgungsjagd über die A6 wird ein Fahrer in eine Psychiatrie gebracht.

Hockenheim - Ein Autofahrer liefert sich am Montag (10. Juni) mit der Polizei eine Verfolgungsjagd. Nachdem seine Flucht durch einen Unfall endet, landet er in einer Psychiatrie:

Update um 13:30 Uhr: Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe ermittelt nun gegen den 34-Jährigen, der mit seinem riskanten Fahrstil eine Verfolgungsjagd über drei Autobahnen ausgelöst hat. Laut einem Sprecher bestehe der Verdacht der Gefährdung des Straßenverkehrs, des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und der Fahrerflucht.

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Raser flieht ohne Führerschein und mit fremdem Auto 

Auf Anraten eines Arztes ist er in eine psychiatrische Klinik eingeliefert worden. Nach dem Unfall hat er sich leicht verletzt aus dem Auto befreit. Nicht nur dass der Raser keinen Führerschein hat, auch das Auto scheint nicht ihm zu gehören. Die Polizei sucht nun den Besitzer.  „Wir sind froh, dass da nicht mehr passiert ist“, erklärt ein Behördensprecher. Im Falle einer Verurteilung reicht das Strafmaß zwischen einer Geld- oder sogar Freiheitsstrafe.

Für Verkehrschaos sorgte auch ein Hochzeitskorso in Ludwigsburg: Während die Polizei damit beschäftigt war, den riesigen Konvoi zu stoppen, fielen plötzlich Schüsse! 

Verfolgungsjagd über mehrere Autobahnen

Update vom 11. Juni: Wie die Polizei mitteilt, hat der Unfall auf der A6 eine große Vorgeschichte. Der 34-jährige Fahrer eines Dacia fährt gegen 10:40 Uhr auf der A5 zwischen den Anschlussstellen Kronau und Bruchsal. Dort zwingt er absichtlich ein überholendes Auto nach links ausweichen, indem er ruckartig in dessen Richtung lenkt.

Kurz darauf schneidet er im Bereich einer Baustelle ein anderes Auto, sodass es zur Kollision kommt. Trotzdem bleibt der 34-Jährige nicht stehen, sondern fährt weiter in Richtung Süden! Am Autobahndreieck Karlsruhe wechselt er dann auf die A8 in Richtung Stuttgart, verlässt diese aber wieder und fährt an der Anschlussstelle Karlsbad zurück in Richtung Karlsruhe.

Zwischenzeitlich ist die Polizei gerufen worden und ein Streifenwagen verfolgt den Unfallverursacher. Trotz Anhaltesignal fährt der 34-Jährige weiter und überholt auf dem abgebakten Standstreifen ein Wohnwagengespann – wobei er gegen mehrere Warnbaken kracht, deren Trümmer durch die Gegend geschleudert werden.

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Flucht mit 180 Sachen auf A6 und A5

Mit zeitweise 180 Stundenkilometer rast er über den Standstreifen auf der A5 weiter in Richtung Norden! Am Autobahnkreuz Walldorf wechselt der 34-Jährige dann auf die A6 in Richtung Mannheim, wo seine Flucht ein plötzliches Ende findet. In Höhe des Beschleunigungsstreifens der A61 auf die A6 verliert er nämlich die Kontrolle über den Dacia, schleudert nach rechts gegen die Leitplanke und kommt auf dem Dach zum Liegen. 

Autofahrer liefert sich Verfolgungsjagd mit Polizei und baut Unfall auf der A6.

Als die Beamten den Mann festnehmen, leistet er Wiederstand. Nach einer ärztlichen Versorgung wird der renitente Raser ins PZN Wiesloch gebracht. Einen Führerschein besitzt er wohl nicht. An der Verfolgungsjagd sind insgesamt 20 Streifenwagen beteiligt! Der Schaden beträgt etwa 11.500 Euro. Geschädigte und Zeugen sollen sich beim Autobahnrevier Karlsruhe unter ☎ 0721944840 melden.

Raser sollte in Karlsruhe kontrolliert werden

Update, 13:36 Uhr: Nach HEIDELBERG24-Informationen hat die Polizei offenbar eine Kontrolle bei dem Autofahrer durchführen wollen. Jedoch tippt dieser nicht auf das Brems- sonders auf das Gaspedal und rauscht mit hoher Geschwindigkeit in Richtung A6 davon. Die Verfolgungsjagd mit der Polizei beginnt.

Am Dreieck Hockenheim in Richtung Mannheim verliert der Raser dann die Kontrolle über seinen Dacia, prallt gegen die rechte Leitplanke und überschlägt sich auf der A6. Mindestens ein Streifenwagen ist ihm dabei dicht gefolgt. 

Der Fahrer, der vor der Polizei auf der A6 geflüchtet ist, kann sich nach dem Unfall selbstständig aus seinem Auto befreien. Er wird unter Begleitung der Beamten in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Ermittlungen übernimmt die Karlsruher Polizei, da es dort offenbar zuvor einen Vorfall gab, weshalb der Autofahrer auch kontrolliert werden sollte. 

Auf A6: Verfolgungsjagd endet mit Unfall

Raser flüchtet vor Polizei – Unfall auf A6

Erstmeldung vom 10. Juni, 12:43 Uhr: An Pfingstmontag (10. Juni) gegen 11:30 Uhr ereignet sich auf der A6 zwischen Hockenheim und Schwetzingen ein schwerer Unfall. Ein Autofahrer liefert sich zuvor eine Verfolgungsjagd mit der Polizei – warum er vor den Beamten abhauen will, ist bislang noch unklar. Auf der A6 verliert der Raser jedoch die Kontrolle über seinen blauen Kleinwagen und überschlägt sich. 

Unfall auf A6: Autofahrer liefert sich Verfolgungsjagd mit Polizei – mit fatalen Folgen

Nachdem sich das Auto überschlagen hat, bleibt es mitten auf der A6 auf dem Dach liegen. Der Fahrer kann von der Polizei festgenommen werden. Ob er sich bei dem Unfall bei Hockenheim verletzt hat, ist bislang noch unklar. Die Feuerwehr, der Rettungsdienst sowie Polizei sind vor Ort und sichern die Unfallstelle. Der Verkehr am Dreieck Hockenheim staut sich. 

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jol

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