Bluttat in Tiefenbronn

Frau und Sohn getötet: Familienvater wegen Schuldunfähigkeit freigesprochen

In einem Haus in Tiefenbronn werden zwei Tote gefunden – eine Frau und ihr Kind. Der Vater steht im Verdacht sie getötet zu haben.
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In einem Haus in Tiefenbronn werden zwei Tote gefunden – eine Frau und ihr Kind. Der Vater steht im Verdacht sie getötet zu haben.

Tiefenbronn - Ein Vater hat seine Frau und seinen kleinen Sohn erstochen, ein weiteres Kind schwer verletzt. Am Dienstag soll das Urteil gegen den 61-Jährigen fallen: 

  • Familiendrama in Tiefenbronn
  • Vater (61) tötet Ehefrau (†38) und Sohn (†8)
  • Weiterer Sohn (11) schwer verletzt
  • Vater muss sich vor dem Landgericht Karlsruhe wegen Mordes verantworten.
  • Urteil gegen 61-Jährigen gefallen: 

Update von 12 Uhr: Im Prozess um den Mord an Frau und Kind in Tiefenbronn ist der 61-jährige Angeklagte am Landgericht in Karlsruhe wegen Schuldunfähigkeit freigesprochen worden. Das Gericht entscheidet am Donnerstag, dass der Familienvater in einer psychiatrischen Klinik untergebracht werden muss. Staatsanwaltschaft und Verteidigung hatten zuvor auf Schuldunfähigkeit plädiert. Zwei Sachverständige hatten dem Angeklagten im Laufe des Prozesses eine schwere Depression mit wahnhaften Zügen attestiert. Er habe seine Familie vor dem vermeintlichen finanziellen Ruin beschützen und deshalb in den Tod mitnehmen wollen.

Tiefenbronn: Familienvater tötet Frau und Sohn – heute soll Urteil fallen

Update vom 10. März: Welche Strafe bekommt ein Vater, der fast seine ganze Familie ausgelöscht hat? Im Mordprozess gegen einen Familienvater aus Tiefenbronn will das Landgericht Karlsruhe am Dienstag (10. März) ein Urteil verkünden. Bereits zu Prozesauftakt hatte der 61-Jährige über eine Erklärung seiner Anwältin eingeräumt, Ende Mai 2019 im gemeinsamen Haus seine 38-jährige Ehefrau und seinen achtjährigen Sohn getötet zu haben. Der 11-jährige Sohn, den er ebenfalls umbringen wollte, überlebte nur knapp. 

Der angeklagte Vater versuchte sich nach der Bluttat in Tiefenbronn mit Tabletten und Alkohol umzubringen. Der Deutsche hatte vor der Tat psychische Pronleme – vor Jahren wurde bei ihm eine bipolare Störung diagnostiziert. Für die Tat hat er keine Erklärung. „Meine Frau und die Kinder waren das Wichtigste in meinem Leben“, betonte er in der Erklärung zum Prozessbeginn. Der 61-Jährige ist im Justizvollzugskrankenhaus Hohenasperg inhaftiert.

Tiefenbronn: Schock-Details im Prozess: Erstach Vater seine Familie ohne Grund?

Update vom 21. Februar: Knapp neun Monate nach den schrecklichen Ereignissen in Tiefenbronn hat am Freitag (21. Februar 2020) der Prozess gegen den 61-Jährigen begonnen, der Ende Mai seine 38-jährige Frau und den achtjährigen Sohn erstochen hat. Der elfjährige Bruder überlebte mit lebensgefährlichen Verletzungen und entging nur knapp dem Tod. 

Zu Prozessbeginn am Landgericht Karlsruhe hat der Familienvater die Tat eingeräumt. Er ist wegen Mordes angeklagt. Der Mann will jede Entscheidung des Gerichts annehmen. „Es ist mir kaum vorstellbar, mit der Tat weiter zu leben“, heißt es in einer Erklärung, die die Anwältin des Familienvaters verliest. Seine Familie sei für den Mann das Wichtigste gewesen. Für die Bluttat habe es keinen Anlass gegeben. 

Allerdings leide er unter psychischen Problemen: „Bei mir wurde eine bipolare Störung diagnostiziert“, sagt der Angeklagte. Entgegen seiner Vernehmung bei der Polizei soll die wirtschaftliche Situation der Familie gut gewesen sein.

Familiendrama in Tiefenbronn: Vater ersticht Frau und kleinen Sohn – Mord-Prozess beginnt im Februar

Update vom 13. November: Nach dem schrecklichen Familiendrama in Tiefenbronn am 25. Mai 2019 hat das Landgericht Karlsruhe den Termin für den Prozessauftakt gegen den 61-jährigen Tatverdächtigen bestimmt. Wie pz-news.de berichtet, habe das Landgericht Karlsruhe zunächst vier Termine angesetzt. Prozess-Auftakt ist am 21. Februar 2020. 

Der 61-jährige Angeklagte muss sich wegenMordes in zwei Fällen sowie versuchtem Mord vor Gericht verantworten. Ihm wird vorgeworfen, im Mai 2019 seine Frau und seinen kleinen Sohn im gemeinsamen Haus in Tiefenbronn mit einem Messer getötet zu haben. Seinen elfjährigen Sohn soll der Mann ebenfalls lebensgefährlich verletzt haben. Das Kind konnte flüchten und so sein Leben retten. 

Tiefenbronn: Vater tötet Ehefrau und Sohn – Mord-Anklage erhoben

Update vom 15. Oktober: Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe hat beim Landgericht Karlsruhe gegen den 61-jährigen Familienvater Anklage wegen Mordes in zwei tateinheitlichen Fällen in Tateinheit mit versuchtem Mord mit gefährlicher Körperverletzung erhoben. Dem mittlerweile 61-jährigen Mann wird vorgeworfen, am 25. Mai 2019 seiner 38-jährigen Ehefrau und seinem achtjährigen Sohn im gemeinsamen Haus in Tiefenbronn erst Beruhigungsmittel verabreicht und sie dann mit einem Küchenmesser getötet zu haben. Seinen elfjährigen Sohn soll er nach Verabreichung von Beruhigungsmitteln mit dem Messer lebensgefährlich am Hals verletzt haben. 

Dem Jungen ist es gelungen, schwer verletzt aus dem Haus zu flüchten. Sein Leben konnte mit sofort eingeleiteten medizinischen Maßnahmen gerettet werden. 

Familiendrama in Tiefenbronn: Motiv bislang noch unklar

In der Anklageschrift wird vom Mordmerkmal der Heimtücke ausgegangen. Der Mann, der die Tat bereits gestanden hat, soll von Anfang an vorgehabt haben, nach dem Mord an seiner Familie selbst aus dem Leben zu scheiden. Nach der Tat soll einen Cocktail aus Medikamenten und Alkohol zu sich genommen haben. Das Motiv für den Doppelmord von Tiefenbronn und den versuchten Suizid konnten bisher nicht geklärt werden. Die Anklage geht davon aus, dass der 61-Jährige voll schuldfähig ist.

Hinweis der Redaktion: Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der ☎ 0800-1110111. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de.

Halbe Familie getötet: Vater (60) gesteht Horror-Tat in Tiefenbronn!

Update vom 3. Juni: Der Vater, der seine Frau und seinen 8-jährigen Sohn getötet sowie seinen 11-jährigen Sohn lebensgefährlich verletzt haben soll, kann von der Polizei vernommen werden. Der 60-Jährige gibt die furchtbareTat zu. Ob er zur Tatzeit betrunken war oder Medikamente eingenommen hatte, ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Der Beschuldigte befindet sich weiterhin in einem Justizvollzugskrankenhaus.

In einem Haus in Tiefenbronn werden zwei Tote gefunden – eine Frau und ihr Kind. Der Vater steht im Verdacht sie getötet zu haben.

 

Update vom 1. Juni: Wie die Pforzheimer Zeitung berichtet, gehe es dem elfjährigen Sohn, der die grausame Attacke seines eigenen Vaters überlebte, wieder besser. Die Zeitung will aus seinem Umfeld erfahren haben, dass sich Verwandte der toten Mutter um den 11-Jährigen kümmern würden. Weiter heißt es, dass es der Familie nie an etwas gefehlt und der Mann alles für Frau und Kinder getan hätte. Die Ermittler rätseln nach wie vor über das Motiv des 60-Jährigen, der seine Frau und seinen jüngsten Sohn getötet haben soll. 

Drama in Tiefenbronn: So versuchte der überlebende Sohn seine Familie zu schützen

Update, 30. Mai: Ein Familiendrama in Tiefenbronn schockiert die gesamte Region. Ein Unternehmer aus Baden-Württemberg soll seine Frau und seinen jüngeren Sohn mit Messerstichen getötet und sein anderes Kind lebensgefährlich verletzt haben. Die BILD-Zeitung berichtet von dramatischen Szenen aus der Villa der Familie in Tiefenbronn: Demnach habe der 11-jährige Sohn seinen Vater noch angeschrien „Jetzt reicht’s aber Papa!“. Wenig später sei das Kind dann mit lebensgefährlichen Schnittverletzungen am Hals auf die Straße gelaufen. Zeugen hatten denverletzten Jungen entdeckt und den Notruf gewählt. Er ist mittlerweile außer Lebensgefahr. Seine Mutter und sein kleiner Bruder wurden tot in der Villa gefunden. Eine Nachbarin hatte gegenüber BILD erzählt, dass man den tatverdächtigen 60-Jährigen oft brüllen gehört habe. 

Drama in Tiefenbronn: So brutal tötete ein Familienvater Frau und Sohn

Update vom 29. Mai: Beging der 60-jährige Unternehmer aus Baden-Württemberg die schrecklichen Taten an Frau und Kindern im Drogenrausch? Wie BILD berichtet, hätte die Polizei den Mann nach der Tat bewusstlos in der Villa in Tiefenbronn gefunden – in einer Klinik habe sich dann herausgestellt, dass er unter starkem Alkohol- und Medikamenteneinfluss gestanden hätte.

Der 60-Jährige wird verdächtigt, seine 38-jährige Frau und seinen jüngeren Sohn (8) getötet und seinen 11-jährigen Sohn lebensgefährlich verletzt zu haben. Er ist noch nicht vernehmungsfähig. 

Tiefenbronn: Mutter und Sohn starben an Halsverletzungen

Update, 14:50 Uhr: Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilen, wurden die getötete 38-Jährige und ihr 8-jähriger Sohn am Montag obduziert. Der kleine Junge starb demnach an Schnittverletzungen am Hals. Bei seiner Mutter führten mehrere Stich- und Schnittverletzungen am Hals zum Tode. Der 60-jährige Ehemann und Vater, der verdächtigt wird, seine Frau und seinen Sohn getötet zu haben, befindet sich noch im Krankenhaus und ist noch nicht vernehmungsfähig. 

Familien-Drama in Tiefenbronn: Unternehmer aus Baden-Württemberg soll Frau und Sohn getötet haben

Update vom 28. Mai: Jetzt werden neue Details zum tödlichen Familiendrama in Tiefenbronn bekannt. Wie die BILD berichtet, handelt es sich bei dem 60-jährigen Familienvater um einen Unternehmer aus Baden-Württemberg. Er soll in der Medizin-Branche tätig gewesen sein und zuletzt mit seiner Firma in ein Strahlentherapie-Zentrum in Leonberg investiert haben. Im Bericht heißt es weiter, dass es dem Unternehmer und seiner Frau zwar wirtschaftlich gut gegangen sei, die Nachbarn aber oft Streit aus der gemeinsamen Villa gehört hätten. Der 60-Jährige soll seinen Söhnen laut BILD in den Hals geschnitten haben. Nur der Ältere entkam schwer verletzt – sein achtjähriger Bruder und die Mutter starben.

Tödliches Familien-Drama in Tiefenbronn: Zweiter Sohn (11) außer Lebensgefahr

Update vom 27. Mai: Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Pforzheim am Montagmorgen mitteilt, werden heute die Leichen der 38-Jährigen und des 8-Jährigen obduziert. Der 11-jährige Sohn sei mittlerweile außer Lebensgefahr. Gegen den Vater ist am Sonntag ein Haftbefehl erlassen worden. Er steht im Verdacht für das Drama verantwortlich zu sein. Allerdings liege er selbst noch im Krankenhaus und sei nicht vernehmungsfähig! Warum er in der Klinik ist, will der Sprecher nicht kommentieren. Auch über die Motive gibt es noch keine neuen Erkenntnisse.

Familiendrama bei Pforzheim: Passant findet lebensgefährlich verletztes Kind

Ein tödliches Familiendrama ereignet sich am Samstagnachmittag (25. Mai) in der Gemeinde Tiefenbronn bei Pforzheim. Gegen 13:15 Uhr macht ein Zeuge eine furchtbare Entdeckung vor einem Wohnhaus. Dort liegt ein schwerst verletztes Kind. Es handelt sich dabei um einen 11-jährigen, der lebensgefährlich verletzt ist. Nachdem der Junge erklärt was vorgefallen ist, ruft der Zeuge sofort die Polizei. Gegen 13:30 Uhr wimmelt es vor dem Haus von Beamten und Rettungskräften.

Tödliches Familiendrama in Tiefenbronn: Vater soll Frau und Sohn getötet haben

Im Gebäude machen die Polizisten zwei weitere schreckliche Funde. Dabei handelt es sich um die 38-jährige Mutter des verletzten Kindes und um seinen 8-jährigen Bruder – beide sind tot! In dringendem Tatverdacht steht nun der 60-jährige Vater, der vor Ort festgenommen werden kann. Über die Hintergründe der Tat ist noch nichts bekannt. 

In einem Haus in Tiefenbronn werden zwei Tote gefunden – eine Frau und ihr Kind. Der Vater steht im Verdacht sie getötet zu haben.

Der mutmaßliche Täter wird in ein Krankenhaus gebracht und soll am Sonntag (26. Mai) dem Haftrichter vorgeführt werden. Ein Rettungshubschrauber fliegt den 11-Jährigen mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus. Das Kriminalkommissariat Pforzheim hat die Ermittlungen übernommen. 

pol/dh/kab

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