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Zick-Zack-Streik der SWEG – aktuell wieder Zugausfälle und Verspätungen

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Von: Peter Kiefer

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Stuttgart - Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer hat die Eisenbahner bei der SWEG zum Streik aufgerufen. Erneut stehen Züge still oder kommen deutlich später:

Update vom 10. Januar, 13:53 Uhr: Und weiter geht‘s – bzw. eben nicht! Seit Dienstagfrüh (10. Januar) streiken erneut die Beschäftigte der SWEG und der Konzerntochter SWEG Bahn. Die erneut leidige Konsequenz für unzählige Bahnkunden: Zugausfälle und Verspätungen. Die Lokführergewerkschaft GDL hat dazu aufgerufen. Das Ende des Arbeitskampfes ist in der SWEG-Mitteilung nicht bekanntgegeben worden. Darin wird gewarnt: „Es ist möglich, dass Züge auf dem Fahrtverlauf stehen bleiben und ausfallen.“ In den vergangenen Wochen hat es immer wieder kurzfristige Ausstände gegeben.

Die GDL hatte sich am Dienstag mit einem offenen Brief an die SWEG gewandt und gefordert, die Verhandlungen fortzusetzen und ihre ablehnende Haltung gegenüber den Forderungen abzulegen. Zuvor hatte der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Landtag, Christian Jung, eine Schlichtung ins Gespräch gebracht. Beide Seiten erklärten daraufhin, eine Schlichtung nicht grundsätzlich abzulehnen.

Teilnehmer eines Warnstreiks der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) sitzen vor dem Hauptbahnhof auf einer Bank. Im Konflikt der GDL und der Südwestdeutschen Landesverkehrs-GmbH (SWEG) zeichnet sich nach wie vor keine Lösung ab. Die Lokführer erhöhen den Druck in dem Konflikt durch erneute Warnstreiks.
Teilnehmer eines Warnstreiks der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) sitzen vor dem Hauptbahnhof auf einer Bank. Im Konflikt der GDL und der Südwestdeutschen Landesverkehrs-GmbH (SWEG) zeichnet sich nach wie vor keine Lösung ab. Die Lokführer erhöhen den Druck in dem Konflikt durch erneute Warnstreiks. © Marijan Murat/picture alliance/dpa

Zick-Zack-Streik der SWEG – Arbeitskampf bei Bahnunternehmen wieder beendet

Update vom 5. Januar, 13:33 Uhr: Das für Tausende Bahnfahrer nervige Hin und Her geht weiter! Im Tarifkonflikt beim Bahnunternehmen SWEG hat die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ihren Streik nach kurzer Dauer wieder unterbrochen. Dies teilte ein GDL-Sprecher am Donnerstag (5. Januar) mit. Er ließ jedoch offen, ob in den kommenden Tagen mit der Fortsetzung des Arbeitskampfes zu rechnen ist. Der jüngste Ausstand startete am Mittwoch um kurz nach Mitternacht.

Die landeseigene SWEG erklärte: „Nach dem Streikende dauert es einige Zeit, bis der Schienenverkehr wieder regulär läuft.“ Außerdem müsse auch nach dem Streikende weiterhin mit sehr kurzfristigen weiteren Arbeitsniederlegungen gerechnet werden. Es sei dann möglich, dass Züge auf dem Fahrtverlauf stehen blieben und ausfallen.

Tarif-Tauziehen geht weiter – Bahnunternehmen SWEG streikt schon wieder

Update vom 4. Januar, 8:05 Uhr: Beim Bahnunternehmen SWEG kommt es wieder zu Arbeitsniederlegungen. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) habe erneut kurzfristig zu einem Streik im Zugverkehr bei der Südwestdeutschen Landesverkehrs-GmbH (SWEG) und bei der Konzerntochter SWEG Bahn Stuttgart GmbH aufgerufen, teilte das Unternehmen am Mittwoch (4. Januar) mit. Beginn sei in der Nacht um 1:30 Uhr gewesen. Das Streik-Ende wurde noch nicht bekannt gegeben.

Die SWEG warnt: „Es ist möglich, dass Züge auf dem Fahrtverlauf stehen bleiben und ausfallen.“ Hintergrund ist ein Tarifkonflikt, indem die GDL künftig eigenen Angaben zufolge nicht nur für die frühere Abellio Rail Baden-Württemberg (heute SBS), sondern für den gesamten SWEG-Konzern einen Tarifvertrag für die mehr als 500 Eisenbahner aushandeln möchte. Insgesamt zählt der Konzern 1.800 Beschäftigte.

Streik bei SWEG – Ausstand bei Bahnunternehmen vorerst beendet

Update vom 2. Januar: Der seit Samstagnachmittag dauernde Ausstand beim Bahnunternehmen SWEG ist am Montagmittag vorerst beendet worden. Es dauere noch einige Zeit, bis der Schienenverkehr wieder regulär laufe, teilte das Unternehmen mit. Außerdem müsse weiter mit kurzfristigen Arbeitsniederlegungen gerechnet werden. Die Lokführergewerkschaft GDL ließ zunächst offen, wie es weitergeht. Die stärksten Auswirkungen seien am Montag in Stuttgart zu spüren gewesen, sagte ein Sprecher der SWEG. Auch in Freiburg sei es zu Einschränkungen gekommen.

Der Sprecher berichtete von Zugausfällen. Alle Linien seien betroffen, sagte eine Sprecherin der SWEG Bahn Stuttgart, einer Tochter der SWEG. Hintergrund ist ein Tarifkonflikt, in dem die GDL künftig eigenen Angaben zufolge nicht nur für die frühere Abellio Rail Baden-Württemberg (heute SBS), sondern für den gesamten SWEG-Konzern einen Tarifvertrag für die mehr als 500 Eisenbahner aushandeln möchte. Insgesamt zählt der Konzern 1.800 Beschäftigte. Die SWEG lehnt das ab und will die SBS auch nicht dauerhaft übernehmen. Die Abellio-Tochter war Ende 2021 in finanzielle Schieflage geraten. Die landeseigene SWEG hatte das Unternehmen daraufhin für zunächst zwei Jahre übernommen.

Streik bei Bahnkonzern SWEG beendet – GDL-Sprecher kündigt schon nächsten Arbeitskampf an

Update vom 30. Dezember: Der jüngste Streik der Lokführergewerkschaft GDL bei der Südwestdeutschen Landesverkehrs GmbH (SWEG), der inzwischen 13., ist beendet. Soweit die gute Nachricht. Und jetzt die schlechte: Es werden wohl weitere folgen! Ein GDL-Sprecher sagte am Freitag (30. Dezember) zur dpa, der Ausstand sei unterbrochen worden. Die Beschäftigten seien am Donnerstagabend aufgefordert worden, ihre Arbeit wieder aufzunehmen.

Der GDL-Sprecher hat deutlich gemacht, dass weitere Arbeitsniederlegungen folgen könnten. Konkreter wurde er bei seinen Ausführungen jedoch nicht. Besonders betroffen von den Streikmaßnahmen seit Mittwoch waren das Stuttgarter Netz der Konzerntochter SWEG Bahn Stuttgart GmbH (SBS).

Lokführer streiken – vormittags massive Einschränkungen im Bahnverkehr der SWEG
Es kommt wieder zu massiven Einschränkungen im Bahnverkehr der SWEG. (Symbolfoto) © dpa/Christoph Schmidt

Wieder Streik bei Bahnkonzern SWEG – das müssen Passagiere in BW jetzt wissen

Update vom 28. Dezember: Jetzt ganz stark sein, liebe Bahnfahrer! Denn es ist wieder so weit: Nach einer Pause in der Weihnachtszeit müssen sich Zugreisende im Südwesten seit Mittwoch (28. Dezember) um 0:30 Uhr erneut auf Ausfälle und Verspätungen einstellen. Grund ist ein weiterer Streik der Lokführergewerkschaft GDL bei der SWEG, wie das Unternehmen mitteilt. Ein Endzeitpunkt wollte ein GDL-Sprecher der dpa nicht nennen. Es sei inzwischen der 13. Streikaufruf, wenn man die Warnstreiks mitrechne, so die Gewerkschaft.

„Es ist möglich, dass Züge auf dem Fahrtverlauf stehen bleiben und ausfallen. Fahrgäste müssen dies bei ihrer Reiseplanung unbedingt berücksichtigen und gegebenenfalls auf alternative Reisemöglichkeiten ausweichen“, mahnt die SWEG. Die GDL hatte in den vergangenen Wochen immer wieder kurzfristig zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen.

Freie Fahrt! GDL-Streik im Südwesten bei Bahn-Unternehmen SWEG endet heute

Update vom 10. November: Aufatmen bei Tausenden Bahnreisenden im Südwesten! Noch am Donnerstag (10. November) will die mächtige Lokführergewerkschaft GDL am späten Vormittag ihren Streik beim Bahnunternehmen SWEG beenden. „Mit dieser Atempause geben wir der SWEG-Geschäftsführung Gelegenheit, die Haltlosigkeit ihrer Position einzugestehen“, so der GDL-Vorsitzende Claus Weselsky am Mittwoch in einer Mitteilung.

Die GDL hatte die Beschäftigten der SWEG und deren Tochter SWEG Bahn Stuttgart GmbH (SBS) vom 2. November an zum Streik aufgerufen und zunächst kein Enddatum genannt. Vor allem bei der SBS hatte es zuletzt laut Unternehmen größere Einschränkungen gegeben, nur etwa jeder 2. Zug fuhr. Auf anderen Strecken der SWEG variierten die Auswirkungen des Streiks. Die GDL spricht von zahlreichen Zugausfällen und Verspätungen im gesamten Streckennetz der Landeseisenbahn.

GDL-Streik im Südwesten: Mit diesen Einschränkungen müssen Zugreisende rechnen

Erstmeldung vom 2. November: Nicht schon wieder! Werden sich zig Tausende Pendler und Bahnfahrer denken, wenn sie diese schlechte Nachricht erfahren. Wobei „fahren“ tut eh herzlich wenig im Streckennetz von Südwestdeutsche Landesverkehrs GmbH (SWEG) und der SWEG Bahn Stuttgart GmbH (SBS) im Südwesten. Der Grund: Ein neuerlicher Streik! Ende: Völlig offen.

Ab 2. November! Mitarbeiter von SWEG und SBS streiken

Ab Mittwoch (2. November) legen die Beschäftigten von SWEG (1.800 Mitarbeiter) und SBS nämlich die Arbeit nieder: „Auf allen Strecken, wo die SBS und die SWEG fährt, wird es Einschränkungen geben“, mahnt der stellvertretende Vorsitzende des GDL-Bezirks Süd-West, Danny Grosshans, der Deutschen Presse-Agentur am Mittwochmorgen.

Der Streik sollte um 3 Uhr früh beginnen. Grosshans konnte am frühen Morgen zunächst keine Informationen zu Teilnehmerzahlen nennen. Zugreisende im Südwesten müssten sich ab 2. November für unbestimmte Zeit auf Behinderungen im Bahnverkehr einstellen. Auf den Zollern-Alb Bahnen und im Raum Freiburg etwa sei mit streikbedingten Einschränkungen zu rechnen, die Münstertalbahn werde im Busnotverkehr bedient.

GDL will „keine tarifliche Ungleichbehandlung“ in SWEG und SBS zulassen

Grund ist, dass die Lokführergewerkschaft GDL zum inzwischen 5. Mal Lokomotivführer, Zugbegleiter, Werkstattmitarbeiter, Ausbilder, Mitarbeiter des SWEG-Kundencenters und Disponenten der SWEG und der SBS zu einem Streik aufgerufen hat.

Schon in den vergangenen Wochen hatte die GDL mehrfach zu Warnstreiks und nach erfolgter Urabstimmung zu Streiks bei der SWEG aufgerufen. Die GDL will laut ihrem Bundesvorsitzenden Claus Weselsky keine tarifliche Ungleichbehandlung in den Unternehmen SWEG und SBS zulassen.

Claus Weselsky, Vorsitzender der Gewerkschaft der Lokführer (GDL), spricht auf einer Kundgebung in Stuttgart. (Archivfoto)
Claus Weselsky, Vorsitzender der Gewerkschaft der Lokführer (GDL), spricht auf einer Kundgebung in Stuttgart. (Archivfoto) © Christian Johner/picture alliance/dpa

Ziel der GDL: Künftig soll nicht nur für die SBS, sondern für den gesamten SWEG-Konzern ein Tarifvertrag mit mehr 500 Eisenbahnern ausgehandelt werden. Die SWEG lehnt das ab und will die ehemalige Abellio Rail Baden-Württemberg - heute SBS - auch nicht dauerhaft übernehmen. Die Abellio-Tochter war Ende 2021 in finanzielle Schieflage geraten. Die landeseigene SWEG hatte das Unternehmen daraufhin für zunächst zwei Jahre übernommen.

GDL-Streik ab 2. November – SWEG kündigt betriebliche Störungen an

Die SWEG hat bereits im Vorfeld angekündigt, infolge der Arbeitskampfmaßnahmen sei im Streikzeitraum mit betrieblichen Störungen in ihren Netzen zu rechnen. Die Münstertalbahn werde im Busnotverkehr bedient.

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Stärkere Streikauswirkungen seien im Stuttgarter Netz/Neckartal der Konzerntochter SBS zu erwarten. Fahrgäste wurden gebeten, sich vor Fahrtantritt über ihre Verbindungen zu informieren. (dpa/pek)

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