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Der Mega-Knaller! Mannheim und Heidelberg erlauben wieder Silvester-Feuerwerk

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Von: Peter Kiefer

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Mannheim/Heidelberg - Der Südwesten lässt‘s wieder krachen an Silvester! Doch das ist nicht überall in Baden-Württemberg der Fall. Wo Raketen, Böller & Co. erlaubt sind und wo nicht:

Die Knaller-News gleich vorweg: Die Städte Mannheim und Heidelberg erlauben an Silvester wieder den Verkauf und das Zünden von Feuerwerk mit Raketen und Böllern. Während sich viele Hobby-Pyromanen sicher darüber freuen, ist die Vorstellung für alle Tierbesitzer und umweltbewussten Leute die Horror-Meldung schlechthin. Noch vor Jahresfrist hat es Corona-bedingt in der Quadratestadt an Silvester etliche Einschränkungen gegeben.

Silvester-Feuerwerk in Baden-Württemberg – wo es erlaubt ist und wo nicht

Nachdem es zwei Jahre lang kein Raketen- und Böllerverkauf an Silvester im Südwesten geben durfte, sieht es zum Jahreswechsel 2022/23 ganz anders aus. Dies hat eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergeben.

So wird es in Heidelberg, Mannheim, Ulm und Freiburg keine über die bundesweit geltenden Regelungen hinausgehenden Verbote beim Silvesterfeuerwerk geben, wie die jeweiligen Stadtsprecher mitgeteilt haben. In Abstimmung mit der Polizei sei ein sogenanntes Böllerverbot seitens der Stadt derzeit nicht geplant. Verbote dieser Art habe Heidelberg auch in der Vergangenheit nicht erlassen, so ein Sprecher. Am Neujahrstag werde die Innenstadt ab den frühen Morgenstunden gereinigt. Dabei seien zwölf Beschäftigte und drei Kehrmaschinen etwa fünf bis sechs Stunden im Einsatz.

Silvesternacht am Mannheimer Wasserturm.
Silvesternacht am Mannheimer Wasserturm. (Archivfoto) ©  MANNHEIM24/Peter Kiefer

Die Freiburger Rathaus-Sprecherin sagte, dass es nach der gesetzlichen Regelung bereits jetzt verboten sei, pyrotechnische Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie besonders brandempfindlichen Gebäuden oder Anlagen abzubrennen.

Silvester im Südwesten: Stuttgart und Tübingen verhängen Feuerwerksverbot

Doch das ist nicht überall in Baden-Württemberg so: Raketen, Knallkörper und Feuerwerksbatterien haben etwa in der Tübinger Altstadt an Silvester nichts zu suchen, wie die Uni-Stadt mitteilt. Wie in den Vorjahren gilt ein striktes Feuerwerksverbot, um das historische Stadtzentrum vor Schäden zu schützen. Etwa auch im Bereich der Kliniken dürfen keine Feuerwerkskörper abgeschossen werden. Verboten sind in der Nacht auf den 1. Januar sämtliche Feuerwerkskörper der Klasse II, die üblicherweise zum Jahreswechsel verwendet werden.

Die Landeshauptstadt Stuttgart plant in Abstimmung mit der Polizei erneut ein Feuerwerksverbot. Es habe in der Vergangenheit bereits mehrfach Verbote zum Abbrennen von Pyrotechnik gegeben, sagte eine Stadtsprecherin. So im Jahr 2019 durch eine städtische Verfügung, in den Jahren 2020 und 2021 durch die damaligen Corona-Verordnungen des Landes.

Auch Karlsruhe verzichtet auf Böllerverbot zum Jahreswechsel

Aber die Stadt habe hier den Geltungsbereich eigenständig festgelegt. In den zurückliegenden Jahren sei der Schlossplatz für Besucher kein schöner Ort gewesen, um den Jahreswechsel zu feiern, steht in der entsprechenden Vorlage. Im Jahr 2019 habe es auf dem Schlossplatz deshalb eine zentrale städtische Veranstaltung gegeben, um einen friedlichen Jahreswechsel zu feiern. Ziel sei in diesem Jahr eine ähnliche Veranstaltungskonzeption, um den Schlossplatz wieder für Gäste jeden Alters und Geschlechts attraktiv und sicher zu machen.

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Auch die Stadt Karlsruhe hat nach Auskunft eines Sprechers bisher noch kein Böllerverbot an Silvester angeordnet und plant auch keine solche Maßnahme für dieses Jahr. (dpa/pek)

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