Sprachlos?

Wortgefecht endet mit gefährlicher Körperverletzung

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Kein Spielzeug: Pfefferspray verursacht äußerst schwere Reizungen und dient nur im absoluten Notfall der Selbstverteidigung

Speyer – In falscher Richtung in die Einbahnstraße zu fahren geht gar nicht - sagt nicht nur korrekterweise die StVO, sondern denkt sich auch am Montagabend ein Fußgänger mit Hund im Binsfeld.

„Wenn Worte meine Sprache wären“, sang einst Tim Bendzko. Am Ende ihrer Worte sind auch diese zwei Kontrahenten in einem banalen Streit. Ein Hund bellt, dann kommt Pfefferspray ins Spiel...

Couragiert hält ein Fußgänger im Wildentenweg einen falsch fahrendes Auto an und stellt den Fahrer zur Rede. Was als eine harmlose Situation beginnt, endet im Fiasko. Der Autofahrer legt den Gang ein, will weiterfahren, der Fußgänger springt vor den Wagen, um die Irrfahrt zu verhindern.

Die Situation eskaliert

Als der PKW ausweicht, um eine Kollision zu vermeiden, übersieht er den Hund des Fußgängers, woraufhin sich der Hundehalter reaktionsschnell vor seinen behaarten Freund stellt.

Der Autofahrer fühlt sich vom Hund bedroht, gibt an, an einer Hundephobie zu leiden und zückt entschlossen sein Pfefferspray. Doch statt des Hundes trifft er den Halter, der schmerzhafte Reizungen im Gesicht erleidet. So endet ein banales Wortgefecht auf einem abgelegenen Weglein mit einer gefährlichen Körperverletzung. Die Ermittlungen der Polizei laufen.

pol/erp

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