‚Dollhaus‘ in Speyer

Diese Prostituierten sagen NIE „Nein“: Besuch im ersten Puppen-Bordell Deutschlands!

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Fast lebensecht – nur der Blick vollkommen leer: Die ‚Dolls‘ im ersten Puppen-Bordell Deutschlands.

Speyer - Das Licht ist gedimmt. Rote Vorhänge schützen vor neugierigen Blicken. Wir befinden uns im ersten Sexpuppen-Bordell Deutschlands. Ja, Du hast richtig gelesen: PUPPEN! 

Das ‚Dollhaus‘ hat am 26. November seine Tore geöffnet und seit dem herrscht hier reger Verkehr – im wahrsten Sinne des Wortes! Denn das Angebot wird „gut angenommen“, wie uns Puff-Betreiber Raphael bei einem Besuch am Freitag (7. Dezember) erzählt. Er ist stolz auf seine ‚Mädels‘, wie er sie liebevoll nennt: Schließlich verursachen sie keine Personalkosten und sind immer motiviert – auch nach dem zehnten Kunden. 

Doch wie kommt man(n) darauf, ein Puppen-Bordell zu eröffnen? „Bordelle mit echten Frauen gibt es ja schon überall“, erklärt mir der 32-Jährige. Stattdessen habe er nach etwas gesucht, das es so noch nicht gibt. Und er wurde fündig: Denn es ist das erste reine Puppen-Bordell Deutschlands.

‚Dollhaus‘: Erstes Sexpuppen-Bordell Deutschlands steht in Speyer!

Warum bezahlt jemand für Puppen-Sex?

60 Euro kostet eine halbe Stunde Vergnügen mit einer ‚Doll‘. Billiger, als im Puff, ist das nicht! Aber warum soll ein Mann für Sex mit einer Puppe bezahlen, wenn er doch für den gleichen Preis eine echte Frau haben kann? Die dazu noch interagiert!

„Viele sind zu schüchtern, zu einer echten Prostituierten zu gehen. Oder sie haben Fantasien, die sie sich nicht trauen auszusprechen“, erzählt Raphael. Aber auch vergebene Männer, die nicht fremdgehen wollen, kommen ins ‚Dollhaus‘. „Das ist ja nichts anderes als eine Taschenmuschi – nur eben mit Körper. Betrug ist das nicht.

Ein weiterer Vorteil: Der Kunde kann mit ihr machen, was er will. Schließlich kann sie nicht nein sagen. Auch herrscht in Deutschland keine Kondompflicht für Sexpuppen. Raphael weist seine Kunden darauf hin, dass es hygienischer ‚mit‘ wäre, was der Mann aber hinter verschlossenen Türen letztendlich treibe, wisse er nicht. „Die Puppe wird es mir nicht petzen“, scherzt der 32-Jährige.

Fast lebensecht – nur der Blick vollkommen leer: Die ‚Dolls‘ im ersten Puppen-Bordell Deutschlands.

Sexpuppen: Nur etwas für Männer?

Dürfen auch Frauen in das Bordell? „Klar! Wenn eine will, kann sie gerne kommen“, antwortet der Betreiber. Passiert sei dies aber noch nicht. Er plant auch eine männliche Puppe und einen sogenannten ‚Ladyboy‘ anzuschaffen. Doch die lebensechten Puppen sind kostspielig – circa 2.000 Euro pro Stück! Die beliebteste ‚Doll‘ ist übrigens die Asiatin Katsumi. 

Bis zu 12 Stunden kann man sich mit der Puppe zurückziehen. Das habe aber bis jetzt noch keiner gemacht, so Raphael. Ein Kunde habe mal drei Stunden mit einer Puppe verbracht. Ein anderer wollte gleich zwei ‚Mädchen‘ auf einmal! Auch Sex-Unfälle habe es bisher noch nicht gegeben, erzählt er uns.

Gibt es denn auch Tabus? „Alles was mit Fäkalien zu tun hat“, antwortet der Bordell-Besitzer entschieden! Schließich müsse er sie ja auch wieder sauber machen. 

jab

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