Beamten greifen durch

Sisha-Bar-Kontrollen in Sinsheim und Leimen: Polizei schmeißt 42 Gäste raus 

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Shisha Bar-Kontrollen in Leimen uns Sinsheim (Symbolfoto)

Sinsheim/Leimen - Bei Kontrollen von mehreren Shisha-Bars deckt die Polizei am Freitagabend eine Reihe von Verstößen auf – und schmeißt mehrere Gäste raus:

  • Shisha-Bar-Kontrollen in Sinsheim und Leimen
  • Polizeibeamte decken Verstöße auf
  • 42 Gäste dürften gar nicht Shisha rauchen – und werden rausgeworfen

Am Freitagabend werden im Gewerbegebiet von Sinsheim und in Leimenmehrere Shisha-Bars kontrolliert. Beamte der Polizei Sinsheim, Wiesloch und Mannheim sind gemeinsam mit dem Zoll im Einsatz, um in der jeweiligen Shisha-Bar die Einhaltung der Steuergesetze und des Jugendrechts zu überprüfen – mit Erfolg. Innerhalb von vier Stunden, zwischen 20 und 0 Uhr, entdecken die Beamten in den Shisha-Bars rund 40 Kilo unversteuerten Tabak, die direkt vom Zoll beschlagnahmt werden. Doch damit nicht genug!

Sinsheim/Leimen: Shisha-Bar im Fokus der Polizei – 42 Jugendliche rausgeschmissen

Neben Verstößen gegen das Tabaksteuergesetz, nach denen die Shisha-Bar-Betreiber in Sinsheim und Leimen eine Geldstrafe erwartet, erwischen die Polizisten bei ihren Kontrollen auch noch 42 Jugendliche, die eigentlich zu jung sind, um Shisha zu rauchen. Die jungen Gäste werden – nachdem die Polizei ihre Personalien festgestellt hat – aus den Rauchebereichen geleitet. 

Um für mehr Sicherheit in den Shisha-Bars der Region zu sorgen, gibt es seit Ende 2018 neue Sicherheitsauflagen – die nicht von allen Betreibern eingehalten werden. 

Sinsheim/Leimen: Shisha-Bar-Kontrollen – immer wieder Hinweise aus der Bevölkerung

Die Polizei hat bereits in der Vergangenheit mehrfach Kontrollen in Shisha-Bars durchgeführt. Grund sind auch Hinweise aus der Bevölkerung auf eventuelle Verstöße. Dabei deckten die Beamten aber nicht nur Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz auf, sondern auch Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung. Besonders erschreckend war die Shisha-Bar-Kontrollen in Hockenheim Ende Oktober 2019: Hier wurde nicht nur Schmuggelware gefunden – die Kohlenmonoxid-Werte in den Räumen waren auch noch gefährlich hoch. 

„Auch zukünftig werden die gemeinsamen Kontrollaktionen des Polizeipräsidiums Mannheim, dem Hauptzollamt Karlsruhe und den Städten und Kommunen fortgesetzt“, kündigt die Polizei am Samstag an. 

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