60 Beamte im Einsatz

Razzia in Sinsheimer Flüchtlingsheim

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Bei einer großangelegten Durchsuchungsaktion nimmt die Polizei auch Verdächtige in Gewahrsam (Symbolfoto).

Sinsheim – In einer groß angelegten Durchsuchung einer Flüchtlingsunterkunft findet die Polizei am Donnerstag Diebesgut. Die Ermittler vermuten, dass es sich um die Beute einer kriminelle Bande handelt.

Mit knapp 60 Polizeibeamten werden am Donnerstagmorgen in der Zeit zwischen 6 und 8 Uhr mehrere Wohnungen in der Flüchtlingsunterkunft im Fohlenweideweg durchsucht.

Die Ermittler gehen damit dem dringenden Verdacht nach, dass einige Bewohner der Unterkunft Einbrüche oder Diebstähle verabreden, vorbereiten und schließlich auch durchführen. Laut Polizei vermute man, dass die Kriminellen die Unterkunft als „logistischen Stützpunkt“ nutzen. Das Amtsgericht Sinsheim hatte insgesamt sieben Durchsuchungsbeschlüsse angeordnet.

So sollen potentielle Straftäter verunsichert und künftige Straftaten verhindert werden. Natürlich will die Polizei so auch Diebesgut seinen rechtmäßigen Besitzern zuordnen.

Bei elf Bewohnern finden die Ermittler „umfangreiches mutmaßliches Diebesgut“, welches höchstwahrscheinlich aus Ladendiebstählen stammt. Außerdem stellen sie eine geringe Mengen Betäubungsmittel sowie eine Schatulle mit Schmuck sicher. Laut Polizei konnten die Beamten auch Hinweise zu möglichen Wohnungseinbrüchen sammeln.

Wie ein Sprecher der Polizei auf Nachfrage bestätigt, wurden bei dem Einsatz auch mehrere Verdächtige in Polizeigewahrsam genommen.

Jetzt geht es daran, die sichergestellten Gegenstände auszuwerten und im besten Fall konkreten Straftaten zuzuordnen.

sag/pol

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