Zeugen gesucht

Mann (28) bedroht Reisende mit Schreckschusspistole!

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Mit dieser Waffe bedrohte der 28-Jährige mehrere Reisende. 

Sinsheim - Großer Schock für mehrere Reisende in der Bahnhofshalle Sinsheim und der S-Bahn Richtung Heidelberg. Ein Mann schlägt einer Frau ins Gesicht – zückt eine Pistole aus dem Hosenbund...

Wie soll man sich bloß verhalten, wenn ein Mann mitten in der Bahnhofshalle seine Jacke öffnet und offensichtlich seine im Hosenbund steckende Schusswaffe zeigt...

Diese Situation mussten mehrere Reisende am Montag gegen 13:50 Uhr erleben: In der Bahnhofshalle in Sinsheim wird ein 28-jähriger Mann plötzlich auffällig – er provoziert wartende Personen, schlägt einem Mann sogar ins Gesicht! 

Er öffnet seine Jacke: In seinem Hosenbund ist deutlich eine Schusswaffe zu sehen. Die Reisenden entfernen sich von dem Mann – gehen in Richtung S-Bahn. Doch auch der Beschuldigte verlässt die Halle und folgt auf den Bahnsteig. 

Dort entfacht eine Diskussion zwischen ihm und einer Frau. Beide steigen in die S-Bahn Richtung Heidelberg – die Diskussion eskaliert! Der aggressive 28-Jährige schlägt der Frau ins Gesicht, drückt ihr die Waffe gegen den Bauch und bedroht sie! Doch in Meckesheim steigt sie aus. 

Noch immer lässt der Täter nicht locker: Mehrmals läuft er durch den Zug – hält seine Schreckschusspistole immer wieder in die Luft und läd diese, für die Fahrgäste deutlich sichtbar, durch. 

Nach Ankunft am Haltepunkt Heidelberg-Altstadt wird der Mann in der S-Bahn gestellt und vorläufig festgenommen. Die Waffe können die Beamten zunächst nicht finden. 

Denn er hatte sie zuvor in einem Abfallbehälter bei seinem Sitzplatz versteckt. Kurze Zeit später findet die Bundespolizei die Waffe, stellt sie sicher. 

Ein freiwilliger Alkoholtest ergibt einen Wert von zirka 1 Promille. Der 28-Jährige gibt gegenüber den Beamten an, dass er noch eine längere Restfreiheitsstrafe von drei Jahren offen hätte und diese zur Bewährung ausgesetzt sei. 

Polizeilich ist er bereits mehrfach auffällig geworden: Wegen Raubes, räuberischer Erpressung und Bandendiebstahls unter Einsatz von Waffen!

Ein Antrag auf Untersuchungshaft wird lehnt  die Staatsanwaltschaft Heidelberg jedoch ab. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wird der Mann wieder frei gelassen. 

Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Bedrohung, Nötigung, und Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.

pol/nis 

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