Familiendrama in Schwetzingen

Ehemann mit Teelichthalter erschlagen: Frau (54) gesteht vor Gericht!

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Frau gesteht zum Prozessauftakt (Archivbild).

Schwetzingen/Mannheim - Nach einem Streit erschlägt eine 54-Jährige ihren Ehemann mit einem Teelichthalter. Zum Prozessauftakt gesteht die Frau die Tat:

  • Frau erschlägt in Schwetzingen ihren Ehemann mit Teelichthalter
  • Ermittler sehen Motiv in länger anhaltendem Streit
  • Frau gesteht Tat zum Prozessauftakt

Update vom 24. August: Sie soll ihren Ehemann mit einem massiven Teelichterhalter aus Glas erschlagen haben – zum Prozessauftakt am Landgericht Mannheim hat eine 54-Jährige die Tat eingeräumt. Die Angeklagte bereue das Geschehen sehr und denke täglich daran, hieß es in einer am Freitag (23. August) vom Verteidiger der Frau verlesenen Erklärung. 

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Die Staatsanwaltschaft wirft ihr vor, den Mann Anfang Oktober 2018 in der gemeinsamen Wohnung in Schwetzingen angegriffen und getötet zu haben. Die damals 53 Jahre alte Frau soll mindestens fünf Mal kräftig mit dem etwa 1,9 Kilogramm schweren Stövchen auf ihren Ehemann eingeschlagen haben. Das Opfer habe dabei ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten und sei kurze Zeit später gestorben, so die Anklage. Die Frau muss sich wegen Totschlags und gefährlicher Körperverletzung verantworten. 

Familiendrama in Schwetzingen: Neue Details zur Tat

Zwei Tage vor der Tat soll die Deutsche schon mit einem Besen auf den Mann eingeschlagen und ihn verletzt haben. Die Ehe sei durch den Tod des gemeinsamen Sohnes sowie Affären und Gewalttätigkeiten des Ehemanns stark belastet gewesen, sagte der Verteidiger der Frau. Sie habe ihren Mann aber trotz allem geliebt. 

Am Tattag habe seine Mandantin eine depressive Phase gehabt und sei nicht aus dem Bett gekommen. Als ihr Mann am Abend zurück in die Wohnung kam, gab es demnach Streit. Die Frau wurde nach eigenen Angaben von dem 55-Jährigen bedroht und erniedrigt. Als er ihr gedroht habe, sie umzubringen, habe sie nach dem Teelichthalter gegriffen und immer wieder zugeschlagen. 

Der Prozess wird am kommenden Montag (26. August) fortgesetzt, es sind Verhandlungstage bis Oktober angesetzt.

Familiendrama in Schwetzingen: Frau erschlug Ehemann mit Teelichthalter!

Update vom 10. April 2019: Nach einem tödlichen Familiendrama in Schwetzingen hat die Staatsanwaltschaft Anklage wegen des Verdachts des Totschlags und der gefährlichen Körperverletzung gegen eine 54-jährige erhoben. Sie soll ihren 55-jährigen Ehemann in der Nacht des 3. Oktober 2018 in der gemeinsamen Wohnung in Schwetzingen mit einem massiven gläsernen Teelichthalter erschlagen haben. Zwei Tage zuvor habe die Frau ihr Opfer in Schwetzingen mit einem Besen krankenhausreif geschlagen. Als Hintergrund der Taten sehen die Ermittler ein länger andauernder Streit zwischen den Eheleuten. Der Mann wollte sich von seiner Frau trennen und mit einer neuen Partnerin zusammenziehen.

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Die Frau aus Schwetzingen hat den Tatablauf gestanden, behauptet aber, sich gegen Angriffe ihres Mannes gewehrt zu haben. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilt, würden die Ermittler dies jedoch als Schutzbehauptung werten. Die 54-Jährige sitzt seit ihrer Festnahme in U-Haft. Ihre Verhandlung am Landgericht Mannheim soll voraussichtlich im Juli beginnen. 

Ehemann erschlagen: Frau gesteht tödliche Attacke in Schwetzingen

Update vom 4. Oktober 2018: Am Donnerstag wird die 53-Jährige dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehl wegen des Verdachts des Totschlags erlässt. Anschließend wird die Beschuldigte, die den Fall in Schwetzingen im Wesentlichen gesteht, in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Das Motiv der Tat ist allerdings noch unklar und Gegenstand der weiteren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim und des Kriminalkommissariats Mannheim. Ein mögliches Tatwerkzeug wird am Tatort sichergestellt.

Auch in Zweibrücken hat sich ein tödliches Familiendrama ereignet: Ein 23-Jähriger wird verdächtigt, seinen eigenen Vater in der gemeinsamen Wohnung getötet zu haben

Familiendrama in Schwetzingen: Frau soll Ehemann umgebracht haben

Grundtext vom 3. Oktober: Am frühen Morgen des Mittwoch (3. Oktober) eskaliert die Situation in einem Mehrfamilienhaus in Schwetzingen. Die Gründe dafür sind bisher unbekannt. Die Polizei geht von einer Beziehungstat aus. Eine 53-jährige Frau soll, nach ersten Ermittlungen, ihren 55-jährigen Ehemann getötet haben. Dazu soll sie mit einem stumpfen Gegenstand gegen seinen Kopf geschlagen haben. Die Frau verständigt daraufhin selbst Polizei und Rettungsdienst – für das Opfer kommt aber jede Hilfe zu spät. Der Notarzt kann nur den Tod feststellen. Die Polizei nimmt die Frau fest und führt sie dem Haftrichter vor. Die Kriminaltechnik untersucht nun den Tatort, um den Tathergang zu ermitteln. 

pol/dh

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