In Hockenheim

6 Monate nach Brand in Hotel Atlanta – neue Flüchtlingsunterkunft gefunden

Feuer in Hotel Atlanta in Schwetzingen
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Feuer in Hotel Atlanta in Schwetzingen.

Schwetzingen - Nachdem es im August im ehemaligen Hotel Atlanta gebrannt hat, hat die Stadt nun eine neue Unterkunft gefunden. Zumindest für die nächsten Monate:

  • Im August 2019 bricht ein Feuer in der Flüchtlingsunterkunft in Schwetzingen aus.
  • Mehrere Personen werden bei dem Brand im ehemaligen Hotel Atlanta verletzt. 
  • Ab März 2020 kommen die Flüchtlinge in einem Gebäude in Hockenheim unter.

Update vom 31. Januar 2020:Ab März 2020 wird die Stadt Schwetzingen ein

Gebäude in der Industriestraße 4 in Hockenheim nutzen. Es soll dort die vom Brand im Hotel Atlanta betroffenen Flüchtlinge zukünftig ein neues Zuhause bieten. Bereits der Rhein-Neckar-Kreis hat das zweistöckige Gebäude als

Flüchtlingsunterkunft genutzt. Das Haus bietet laut der Stadt Schwetzingen eine ideale Voraussetzung für eine Zwischennutzung. 

Für 6 Monate wird die Stadt das Gebäude mieten. „Das Gebäude in der Industriestraße ist in einem ausgezeichneten Zustand. Damit ist es uns möglich, den rund 70 vom Brand im Hotel Atlanta betroffenen Geflüchteten eine adäquate Unterkunft anzubieten, bis die bereits begonnenen Renovierungsarbeiten im Hotel Atlanta beendet sind und wir dort die Anschlussunterbringung wieder aufnehmen können“, zeigt sich Bürgermeister Steffan erleichtert. Viele der Flüchtlinge seien auch bereits in Ausbildung oder berufstätig und unter anderem auch in Hockenheimer Unternehmen untergekommen. Eine Unterbringung in Hockenheim bedeute daher auch wie bisher kurze Wege zu Schulen und Arbeitsstätten. 

Die Betreuung der Flüchtlinge vor Ort in Hockenheim wird durch Personal der Stadt Schwetzingen erfolgen. Ausländerrechtlich verbleiben die Flüchtlinge in der Zuständigkeit der Ausländerbehörde Schwetzingen. 

Das für die Anschlussunterbringung genutzte Hotel Atlanta war durch einen Brand im August 2019 unbewohnbar geworden. Auslöser war ein technischer Defekt an einer Elektroleitung. Die Bewohner konnten zunächst kurzfristig im Ankunftszentrum im Patrick-Henry-Village in Heidelberg untergebracht werden. Seit Oktober 2019 sind sie in der als Erstaufnahmeeinrichtung genutzten Tompkins-Kaserne in Schwetzingen untergebracht. Die Stadt kommt mit der jetzt gefundenen Lösung auch der nachhaltigen Bitte des Landes nach, die Flüchtlinge dauerhaft wieder kommunal unterzubringen.

Im Juni 2020 wird die Landes-Erstaufnahmeeinrichtung (LEA) in der Mannheimer Industriestraße geräumt. Das Gebäude soll saniert und im Anschluss wieder für die Flüchtlingsunterbringung genutzt werden.

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Nach Großbrand in Flüchtlingsunterkunft: So geht es für die Bewohner weiter

Update von 11:55 Uhr: Auch wenn die Untersuchungen noch nicht abschließend geklärt ist, scheint ein Defekt in einer Wasserleitung einen Kurzschluss und damit den Brand im ehemaligen Hotel Atlanta ausgelöst zu haben. Das gibt die Stadt Schwetzingen, die in dem Gebäude eine Einrichtung der Anschlussunterbringung für Flüchtlinge betreibt am Freitag (23. August) bekannt.

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Schwetzingen: Hotel Atlanta unbewohnbar – Bewohner kommen in PHV unter

Wegen des Feuers und der Löscharbeiten ist das Gebäude in Schwetzingen vorübergehend nicht nutzbar. Derzeit ist in der Flüchtlingsunterkunft keine Versorgung mit Wasser und Strom gewährleistet.

Schwetzingens Bürgermeister Matthias Steffan und Ordnungsamtsleiter Pascal Seidel haben die rund 85 Bewohner der Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Hotel Atlanta darüber informiert, dass sie für die kommenden zwei Wochen im Patrick-Henry-Village in Heidelberg untergebracht werden. Darüber hat sich die Stadt Schwetzingen mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe geeinigt. 

In PHV betreibt das Land Baden-Württemberg derzeit das Ankunftszentrum für Flüchtlinge. Die Stadt Heidelberg will auf der Konversionsfläche einen neuen Stadtteil entwickeln.  

Schwetzingen: Brand im ehemaligen Hotel Atlanta unter Kontrolle

Update von 10:55 Uhr: Gegen 7:30 Uhr werden Polizei und Feuerwehr über ein Feuer in der Flüchtlingsunterkunft in der Robert-Bosch-Straße in Schwetzingen informiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräften haben sich mehrere Bewohner bereits vor das ehemalige Hotel Atlanta gerettet. Feuerwehr und Polizei evakuieren anschließend die übrigen der rund 85 Bewohner des Gebäudes. 

Schwetzingen: Feuer in Flüchtlingsunterkunft unter Kontrolle

Die Feuerwehr kann den Brand laut Polizei gegen 9 Uhr löschen. Anschließend wird das Gebäude in der Robert-Bosch-Straße belüftet und Brandwachen eingerichtet. 

Nach derzeitigen Erkenntnissen ist das Feuer in einer Wohnung im Erdgeschoss des ehemaligen Hotel Atlanta in Schwetzingen ausgebrochen. Durch den Brand zog Rauch fast durch die komplette Flüchtlingsunterkunft. Neun Männer werden medizinisch betreut, zwei werden in Krankenhäuser gebracht – bei allen besteht Verdacht auf Rauchgasvergiftung.  

Schwetzingen: Flüchtlingsunterkunft durch Feuer stark beschädigt

Durch das Feuer und die Löscharbeiten wird die Flüchtlingsunterkunft in der Robert-Bosch-Straße in Schwetzingen stark beschädigt. Der entstandene Sachschaden kann laut Polizei nicht beziffert werden. Das Kriminalkommissariat Mannheim hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen. Derzeit gibt es aber keine Hinweise, dass das Feuer vorsätzlich gelegt wurde. Die Ermittler gehen von einem technischen Defekt aus.

Feuer in Flüchtlingsunterkunft in Schwetzingen.

Während der Löscharbeiten war der Bereich um das ehemalige Hotel Atlanta abgesperrt. Der Verkehr wurde leicht beeinträchtigt. Vertreter der Stadt Schwetzingen kümmern sich um die vorübergehende Unterbringung der Bewohner. 

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Schwetzingen: Großeinsatz für Rettungskräfte – Brand in Flüchtlingsunterkunft

Grundtext vom 23. August, 9 Uhr: Gegen 7:30 Uhr am Freitagmorgen (23. August) wird ein Feuer in der der Carl-Bosch-Straße in Schwetzingen gemeldet. In der Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Hotel Atlanta ist ein Brand ausgebrochen.

Wieso das Feuer in dem Gebäude ausbrach, das derzeit als Unterkunft für die Anschlussunterbringung genutzt wird, ist noch unklar. Das Feuer breitete sich laut Polizei schnell in der Flüchtlingsunterkunft in der Robert-Bosch-Straße in Schwetzingen aus. 

Schwetzingen: Feuer in Flüchtlingsunterkunft

Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr können alle Bewohner der Flüchtlingsunterkunft in Schwetzingen vor dem Brand retten. Sieben Menschen müssen medizinisch versorgt werden, weil sie Rauch eingeatmet haben. Drei Personen werden in Krankenhäuser gebracht. Die Löscharbeiten dauern laut Polizei an.

Feuer in Flüchtlingsunterkunft in Schwetzingen.

In der Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Hotel Atlanta in Schwetzingen kam es im Frühjahr schon einmal zu einem Feuer. Damals war ein Rauchmelder angesprungen, nachdem Bewohner im Zimmer geraucht hatten. Zuvor kam es wiederholt zu Razzien in dem Gebäude, bei denen neben Fremdschläfern auch Dealer erwischt wurden. 

Hotel Atlanta: Razzia in der Flüchtlingsunterkunft

Am Samstag (24. August) fängt ein Auto in der Vogesenstraße in Mannheim-Friedrichsfeld Feuer. Der Brand greift auf ein Haus über – ein Teil des Gebäudes ist danach unbewohnbar.

Zu einer außergewöhnlichen Brand- und Einsatzserie kommt es am Sonntag (25. August) in Ludwigshafen - die Feuerwehr muss insgesamt 21 Mal ausrücken!

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pol/pm/rmx

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