Doppelter Kieferbruch

Nach fremdenfeindlicher Attacke – Ermittlungen eingestellt

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Schwetzingen - Im April 2014 wurde ein Jugendlicher (18) von mehreren offensichtlich der rechten Szene zugehörigen Männern angegriffen und brutal zusammengeschlagen. Nun wurde das Ermittlungsverfahren eingestellt.

Am 24. April 2014 wurde ein damals 18-jähriger Heranwachsender in einer Schwetzinger Bahnunterführung Opfer einer Attacke von mehreren Männern, die offensichtlich der rechten Szene zugeordnet werden können.

Dabei wurde der Jugendliche erst ausländerfeindlich beschimpft, dann brutal attackiert und zusammengeschlagen, sodass der 18-Jährige einen doppelten Kieferbruch und mehrere Hämatome davontrug und im Krankenhaus operiert werden musste.

Eine speziell eingerichtete Ermittlungsgruppe vernahm daraufhin zahlreiche Personen, wertete das umfangreiche Videomaterial aus und analysierte das gesicherte Spurenmaterial vom Tatort – ohne Erfolg! So musste die Staatsanwaltschaft Mannheim trotz der aufwendigen Maßnahmen knapp ein Jahr nach der Tat nun die Ermittlungen einstellen.

Im Zuge der Nachforschungen hatte sich ein Verdacht gegen fünf junge Männer ergeben, der sich jedoch nicht bestätigte. Anschließend wurden die Ermittlungen gegen Unbekannt fortgesetzt, führten allerdings auch nicht zur Identifizierung der Täter.

Sollten sich künftig noch neue Erkenntnisse ergeben, werde das Verfahren wieder aufgenommen, so die Staatsanwaltschaft.

StA/rob

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