Futuristischer Helfer im OP:

Roboter "Da Vinci" ist der neue Kollege im Klinikum Worms

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Roboter "Da Vinci" im Einsatz: Der Computer erleichtert und präzisiert die Arbeit des Chirurgen.

Neueste Technologien im Klinikums Worms: Als erstes Krankenhaus in der Metropolregion Rhein-Neckar nutzen die Ärzte den OP-Roboter "Da Vinci" für die Bauchchirurgie.

Wo früher noch über große Bauchschnitte operiert werden musste, reichen heute bereits kleine Schnitte, um das erkrankte Darmstück zu entfernen. Das bedeutet nicht nur weniger Aufwand für die Wundversorgung, sondern auch zu einem deutlich verringertem Schmerzempfinden und einer schnelleren Genesung der Patienten. 

Als eines von lediglich einem halben Dutzend Krankenhäusern in ganz Deutschland setzt das Klinikum seit Jahresbeginn den hochmodernen, computergestützten OP-Roboter "Da Vinci" nun auch im Bereich der Bauchchirurgie ein. Urologen und Gynäkologen nutzen das über zwei Millionen teure Gerät bereits seit 2009 für komplizierte Operationen am Klinikum.

Unter der Leitung von Privatdozent Dr. Markus Hirschburger kommt "Da Vinci" regelmäßig zur Operation bei Dick-und Enddarmkrebs zum Einsatz.

Eine wichtige Entwicklung für die Bauchchirurgie, denn bisher operierten die Chirurgen mit langen und geraden Instrumenten, die sich für die komplizierten Operationen oft als ungeeignet erwiesen. Immer wieder wurden Versuche unternommen, die das Problem lösen sollten, bislang jedoch ohne Erfolg. Mit dem computergestützten OP-Roboter "Da Vinci" sind diese Schwierigkeiten nun Geschichte. 

Dank dreidimensionalem Bild und 10-facher Vergrößerung kann nun noch genauer, aber in gleicher Qualität wie mit dem bloßen Auge operiert werden. Zudem sind die Instrumente nun auch an der Spitze frei beweglich und gelangen so auch an schwer erreichbare Regionen.

 „Der Zuspruch der Patienten ist groß und Berührungsängste mit dem Roboter sind in aller Regel kaum vorhanden. Denn was ganz wichtig ist, es operiert ja nicht die Maschine sondern nach wie vor der Chirurg, der sich die Möglichkeiten dieser modernen Technik zum Wohle der Patienten zunutze macht“, erklärt Privatdozent Dr. Hirschburger. 

Besonders positiv hervorzuheben ist, dass bei der Operation mit dem "Da Vinci"

keine weiteren Kosten

für den Patienten entstehen – unabhängig vom Versichertenstatus!

mk

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