Dr. Alexis Maizel forscht an pflanzlichen Zellen

900.000 Euro Förderung für Heidelberger Biologen!

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Die Alte Universität Heidelberg.

Für seine herausragenden Leistungen wurde jetzt der Biologe Dr. Alexis Maizel von der Boehringer Ingelheim Stiftung gewürdigt.

Große Auszeichung für den Biologen Dr. Alexis Maizel (39)! Der Nachwuchsgruppenleiter im Exzellenzcluster „CellNetworks“ der Universität Heidelberg wird durch die Boehringer Ingelheim Stiftung gefördert. 

Der Wissenschaftler wurde aufgrund seiner exzellenten Leistungen in das Perspektiven-Programm „Plus 3“ der Stiftung aufgenommen, erhält über einen Zeitraum von drei Jahren Fördermittel über bis zu 900.000 Euro. 

Unterstützt werden damit ab 2015 seine Arbeiten zu den Grundlagen der „plastischen“ Entwicklung und Ausformung pflanzlicher Zellen, die Dr. Maizel am Centre for Organismal Studies (COS) der Ruperto Carola durchführt. Mit Blick auf diese morphogenetische Plastizität konzentrieren sich der Heidelberger Wissenschaftler und sein Team auf fundamentale Fragestellungen der Biologie: Sie untersuchen, wie Umwelteinflüsse auf die Entwicklung von Organismen Einfluss nehmen. 

Heißt: Die Forscher setzen in ihren Untersuchungen Modellsysteme ein, mit denen sich veranschaulichen lässt, wie Pflanzen ständig ihr Wachstum und damit ihre Differenzierung und Entwicklung an die Umgebung anpassen müssen. 

„Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie Entwicklungsprozesse durch eine sich verändernde Umwelt beeinflusst werden. Damit wollen wir herausfinden, wie die Gestalt von Organismen entsteht und welcher Zusammenhang zwischen Formen und Anpassungsstrategien besteht“, erklärt Dr. Maizel. „Unsere Arbeiten haben einen direkten Bezug zu einer der größten Herausforderungen unserer Zeit – der Suche nach Lösungen, wie sich die Produktivität von Pflanzen aufrecht erhalten lässt, um Nahrungsmittel für die ständig wachsende Weltbevölkerung bereitstellen zu können.“ 

Der gebürtige Franzose studierte Mathematik, Physik und Biologie in Lille, Lyon und Paris, wo er 2002 auch promoviert wurde. 2010 habilitierte er sich an der Université Paris-Sud mit einer Arbeit zur Kontrolle morphogenetischer Prozesse bei Tieren und Pflanzen. 

Im selben Jahr wechselte Dr. Maizel an die Uni Heidelberg, um als Nachwuchsgruppenleiter im Exzellenzcluster „CellNetworks“ am Centre for Organismal Studies zu forschen. 

Mit ihren Förderprogrammen und Wissenschaftspreisen unterstützt die 1977 errichtete Boehringer Ingelheim Stiftung exzellente Forschung in den Fächern Medizin, Biologie, Chemie und Pharmazie, um Nachwuchs-Wissenschaftler darin zu fördern, das eigene Forschungsprofil weiterzuentwickeln und damit ihre Chancen zur Berufung auf eine Professur zu verbessern.

pek

Quelle: Heidelberg24

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