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Schock-Fund im Rhein: Monster-Fisch angeschwemmt – er ist über 2 Meter groß

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Von: Katja Becher

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Biebesheim - Ein Angler entdeckt eine riesige Kreatur, die auf einer Sandbank am Rhein gestrandet ist. Er erkennt sofort, um was es sich dabei handelt:

Das Bild, das ein Angler im hessischen Biebesheim am Ufer des Rheins geschossen hat, wirkt auf den ersten Blick wie eine gruselige Fotomontage. Ein riesiges Ungetüm scheint auf einer Sandbank gestrandet und dort verendet zu sein. Was aussieht wie ein Alien, ist aber tatsächlich ein Wels – und zwar ein über zwei Meter langes Exemplar.

Der erfahrene Angler Reinhold Henninger, der seinen beeindruckenden Fund auf Instagram zeigt, hat eine Theorie, was mit dem monströsen Fisch passiert sein könnte – und schätzt das Alter des Rhein-Ungeheuers auf zwei Jahrzehnte.

Riesen-Wels am Rhein in Hessen fotografiert: Angler schätzt sein Alter auf 20 Jahre

So schockierend das Foto des Anglers auch aussehen mag: Tatsächlich ist es gar nicht ungewöhnlich, dass ein Wels eine solch stolze Größe erreicht. Bei dem Europäischen Wels oder Flusswels handelt es sich schließlich um den größten Süßwasserfisch in Europa. 

Im Schnitt erreichen die Fische Körperlängen von einem bis eineinhalb Metern und ein Gewicht zwischen 10 und 50 Kilogramm. Doch da Welse ihr ganzen Leben lang wachsen, können sie auch mal deutlich größer werden – sogar bis zu drei Meter lang und 150 Kilo schwer. Das würde für die Theorie von Reinhold Henninger sprechen: Der Angler schätzt im Gespräch mit RTL, dass der tote Koloss am Rhein etwa 20 Jahre alt wurde. Auf Instagram berichtet er außerdem, dass er an dem Tier keinerlei Verletzungen entdecken konnte. „Er könnte an Altersschwäche gestorben sein“, vermutet der erfahrene Angler.

Gigantischer Wels am Rhein gestrandet: Sind die Riesen-Fische gefährlich?

Wer angesichts der Fotos den nächsten Rheinspaziergang jetzt lieber noch mal überdenken will, den können wir beruhigen: Welse können für Menschen nicht gefährlich werden – auch wenn ihre Größe dies manchmal vermuten ließe. Aber: Bei den Fischen handelt es sich um Allesfresser. Das bedeutet, sie schnappen gerne mal nach allem, was sich bewegt. Je nach Größe kann ein hungriger Wels tatsächlich auch ausgewachsene Enten schlucken, wenn sie seinen Weg kreuzen.

Der 2-Meter-Wels vom Rhein in Biebesheim kann jedoch keiner Fliege mehr etwas zuleide tun – und ist nun selbst zum Futter geworden. Der Finder des Kolosses kehrte drei Wochen nach seinem spektakulären Fund noch einmal an die Sandbank zurück und stellte fest, dass sich hungrige Möwen und Krähen bereits über den riesigen Fisch hergemacht hatten. (kab)

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