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Baden-Württemberg: Aus und vorbei – Auch diese Real-Filiale macht Ende Mai dicht

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Von: Daniel Hagen

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Baden-Württemberg - Die SB-Warenhauskette Real will in den nächsten Monaten sieben weitere Filialen schließen. Dazu gehört auch der Markt in Brühl.

Der neue Real-Eigentümer SCP hatte 270 Märkte von der Metro AG mit der Absicht übernommen, sie anschließend zu zerschlagen und gewinnbringend weiterzuverkaufen. Mittlerweile sind mehr als 40 Filialen geschlossen worden oder stehen auf der Schließungsliste. Kaufland, Edeka und Globus haben sich zwar eine große Zahl von Märkten gesichert, doch das Schicksal von etlichen Standorten ist noch offen. In den nächsten Monaten will Real sieben weitere Filialen schließen – darunter auch eine in Baden-Württemberg. Das Aus der Märkte in Sinzheim, Tuttlingen und Tübingen soll zudem Mitte des Jahres erfolgen.

NameReal GmbH
HauptsitzMönchengladbach
Umsatz7,4 Milliarden EUR (2017–2018)
Gründung1992, Deutschland
Nicht mehr existierend2021

Baden-Württemberg: Real schließt mehrere Filialen – auch in Brühl

Wie ein Sprecher von Real am Donnerstag (6. Januar) mitteilt, sollen die Märkte in Blankenburg (Sachsen-Anhalt) und Neuss (Nordrhein-Westfalen) für immer dicht gemacht werden. Bei fünf weiteren Märkte im baden-württembergischen Brühl, in Dortmund-Aplerbeck (Nordrhein-Westfalen), in Menden (Nordrhein-Westfalen), in Norden (Niedersachsen) und in Witten (Sachsen-Anhalt) seien langwierige Umbauarbeiten geplant, bevor sie an andere Händler übergeben würden. Daher müsse auch an diesen Standorten das Personal entlassen werden. Für den Real in Brühl bedeutet dies das Ende ab dem 31. Mai.

Auch die Real-Filialen in Schwedt an der Oder und Mutterstadt in der Pfalz sollen Ende Januar für größere Umbauarbeiten geschlossen werden. Doch seien die Schließungspläne hier intern schon länger bekannt gewesen, betont der Sprecher. Für drei Filialen in Espelkamp (Nordrhein-Westfalen), Monschau (Nordrhein-Westfalen) und Wetzlar (Hessen), die bereits auf der Schließungsliste standen, gibt es inzwischen offenbar wieder Hoffnung. Denn sie sind auf der aktuellen Liste nicht mehr enthalten. Hier hätten sich doch noch Interessenten gefunden, mit denen aktuell verhandelt werde, sagte der Unternehmenssprecher. (dpa/dh)

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