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Blick in das neue Lage- und Führungszentrum des Polizeipräsidiums Mannheim.

Aufgepasst, Ganoven!

Neue Schalt-Zentrale im Polizeipräsidium Mannheim

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Mannheim/Heidelberg - Einbruch, Schlägereien, Unfälle – im neuen Lage- und Führungszentrum des Polizeipräsidiums Mannheim laufen ab sofort alle Notrufe zusammen, werden koordiniert.

Es ist der ganze Stolz des Polizeipräsidiums Mannheim im Quadrat L 6,1 – das neue gemeinsame Lage- und Führungszentrum (LFZ).

Seit 27. Oktober ist es im Kampf gegen Kriminalität im Einsatz.

Die neue Schaltzentrale ist zuständig für die Anrufe von rund einer Million Menschen in Mannheim, Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis – eine riesige Fläche von 1.300 Quadratkilometern.

Dies ist ein besonderer Tag für uns! Unser Lage- und Führungszentrum ist das Herzstück der Polizeireform vom 1. Januar 2014, der Zusammenlegung der beiden bisherigen Leitstellen in Mannheim und Heidelberg. Jetzt sind alle Kräfte zentral gebündelt“, erklärt Polizeipräsident Thomas Köber.

Denn erst seit ein paar Tagen sind die technischen Voraussetzungen dafür geschaffen.

Im Hintergrund laufen jedoch bereits unsere Planungen für die Installation des ‚richtigen‘ LFZ bis 2017“, so Köber weiter.

Bis dahin ist das neue eingerichtete Lagezentrum lediglich eine Übergangslösung bis im Dachgeschoss des altehrwürdigen Präsidiums das endgültige Lagezentrum entsteht. 

Zusammen mit dem Leitenden Kriminaldirektor Gerhard Regele (Leiter des Führungs- und Einsatzstabes) und Erster Polizeihauptkommissar Hans Dieter Schäfer (Leiter LFZ) zeigte Köber MANNHEIM24 die neue Schaltzentrale.

Neue Schaltzentrale im Polizeipräsidium Mannheim

80 Polizisten arbeiten hier in fünf Schichten rund um die Uhr in dem 100 Quadratmeter großen Raum: Pro Schicht zehn Einsatzsachbearbeiter sowie ein Polizeiführer von Dienst (PvD) plus Stellvertreter. Dazu Tagesdienst und Assistenten.

Jeder der neun Arbeitsplätze hat vier Monitore, auf denen die Polizisten unter anderem sehen, wo in der Region sich gerade ein Streifenwagen befindet.  Auf zwei großen Flachbildschirmen an der Wand laufen Nachrichtensender n-tv und abwechselnd Live-Bilder der drei Überwachungskameras am Mannheimer Hauptbahnhof.

Bis zu 50 Einsätze laufen hier telefonisch parallel ein. Monatlich kommen rund 10.000 Einsätze in Heidelberg und Rhein-Neckar-Kreis plus 10.000 in Mannheim zusammen. Die Kollegen nehmen die Notrufe entgegen, koordinieren die Einsätze“, erklärt Regele.

Auch neu und fortschrittlich: Erstmals laufen alle Einsatzfahrzeuge auf einem Funkverkehr, werden alle Gespräche und Notrufe dokumentiert.

Und was hat das neue Herz des Polizeipräsidiums gekostet?

„Wir als Nutzer mussten 150.000 Euro bezahlen. Der Landesbetrieb Vermögen und Bau steuerte noch mal den gleichen Betrag plus X bei“, erläutert Köber die Finanzierung.

Doch wenn´s um die Sicherheit von einer Million Metropolitanern geht, pro Kopf gerechnet eine mehr als sinnvolle und wichtige Investition...

pek

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