Untersuchungen können Monate dauern

Nach Flugunglück: Ermittlungen an Unfallort abgeschlossen

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Die Bergungs- und Ermittlungsarbeiten am Erlichsee sind abgeschlossen.

Oberhausen/Rheinhausen - Vier Tote fordert das Flugunglück am Erlichsee im Kreis Karlsruhe. Jetzt gibt die Polizei die Unfallstelle nach ersten Ermittlungen wieder frei:

+++UPDATE: Nach Tragödie am Erlichsee: Speichermedien gefunden – aber keine Blackbox! +++

Nach dem Flugunglück im Kreis Karlsruhe mit vier Toten sind die Ermittlungsarbeiten vor Ort abgeschlossen

Die Unfallstelle ist wieder freigegeben, so eine Polizeisprecherin am Donnerstagmorgen (25. Januar). „Alles, was gesucht wurde, ist auch gefunden worden.“ 

Am Dienstag (23. Januar) sind ein Sportflugzeug und ein Rettungshubschrauber in der Gemeinde Oberhausen-Rheinhausen in der Luft zusammengestoßen. Vier Menschen starben. 

Flug-Tragödie am Erlichsee: Neue Bilder von der Absturzstelle

Ursache weiterhin unklar

Die Unglücksursache ist weiter unklar, sagt die Sprecherin. Nach derzeitigem Erkenntnisstand ist nicht davon auszugehen, dass die Maschinen sogenannte Blackboxen an Bord hatten, die Erkenntnisse liefern könnten. Die Wrackteile werden demnach nun von der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung begutachtet.

Fotos: Hubschrauber stößt mit Flugzeug zusammen! 

Bis ein Ergebnis vorliegt, kann es aber unter Umständen Monate dauern, sagte sie. Die Unfallstelle wurde am Mittwochabend (24. Januar) gegen 23 Uhr wieder freigegeben. 

Zwei Schweizer und zwei Deutsche verunglückt

Bei den Toten handelt es sich um zwei Deutsche und zwei Schweizer. Demnach saßen in dem Hubschrauber zwei aus Bayern stammende Piloten im Alter von 46 und 27 Jahren. Das Kleinflugzeug war besetzt mit einem 61 Jahre alten Piloten und seinem 48 Jahre alten Flugschüler aus der Schweiz.

dpa/hew

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